Die Pädagogin Eva Militzer aus Meineringhausen versteigert dieses Acrylbild meistbietend. Den Erlös der Auktion spendet sie der Japanhilfe.
Die Pädagogin und Gestaltungs-Sozialtherapeutin war „fassungslos“, als sie vor anderthalb Wochen die schrecklichen Bilder der Katastrophe im Internet sah. Ihrem ersten Impuls, über regelmäßige Unicef-Spenden hinaus zu helfen, folgte sie, als ihr Blick auf eines ihrer Werke im Wohnzimmer fiel. Ein abstrahiertes Landschaftsbild, gehalten in Blau- und Rottönen, möchte sie meistbietend versteigern. Den Erlös stellt sie der Japanhilfe zur Verfügung. Das Mindestgebot liegt bei 100 Euro. Gebote nimmt sie per E-Mail unter der Adresse eva-militzer@gmx.de entgegen. Bis zum 30. März sie läuft die Auktion.
Eva Militzer wuchs im Vogtland auf und begann schon als Schülerin mit der Malerei. Als Grundschullehrerin für Deutsch und Kunst setzte sie das kreative Medium im Unterricht ein. Nach Stationen als Jugendarbeiterin im Upland, bei der Familiengemeinschaft in Meineringhausen und in einer Kreativ-Werkstatt im Dommelhof blickt die Pädagogin auf eine 30-jährige Erfahrung im Unterricht mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zurück. Bevor sie eine berufliche Auszeit nahm, betreute sie zuletzt sie das Kunstprojekt
Beim Malen und Schreiben will sie „innere Bilder zum Ausdruck bringen“. Ihre Märchen, Kurzgeschichten, meditativen und lyrischen Texte beschäftigen sich häufig mit der Polarität eigner Schwächen und Stärken, mit dem Gegensatz zwischen Fantasie und Wirklichkeit.
Der grausamen Realität der Naturkatastrophe in Japan versucht sie mit der Auktion ein kleines Stück Hilfe entgegenzusetzen. Sie hofft auf viele Bieter, die sich für das 110 mal 80 Zentimeter große, gerahmte Motiv interessieren und einen Beitrag leisten wollen, das Not der Opfer zu lindern. Gemalt hat sie das Bild vor drei Jahren, wie sie sich erinnert mit „Pinsel, Spachtel, Händen und Fingern“.
Ab sofort nimmt Eva Militzer Gebote unter Ihrer E-Mailadresse: eva-militzer@gmx.de entgegen. Die Auktion endet in einer Woche, am Mittwoch, 30.März. Das Mindestgebot liegt bei 100 Euro. Teilnehmen können Privatleute, Betriebe oder Institutionen.
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Kommentare
Klärung Aufklärer – 26.03.11
Frau Militzer wollte das Bild anonym über die Zeitung versteigern und spenden lassen. Mit der Idee und Hoffnung, dass mehr Leute spenden und das Bild einen höheren Betrag als 100 Euro einspielt.Die Zeitung wollte aber ihren Namen und ihr Gesicht dazu haben.
Mich würde gerne ineressieren was euer Beitrag an Hilfe ist. Nur doof und anonym über andere, sie was tun herziehn, finde ich noch viel schlimmer. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Batten... Fremdschämer – 26.03.11
... hat vollkommen Recht, finde ich! Das ist peinlich. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSelbstdarstellung Batten – 23.03.11
Was soll denn diese Selbstdarstellung? Soll sie einfach 100 € spenden und das ganze hätte nicht den faden Beigeschmack, "ich will mal in die Zeitung" Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
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