Rosemarie Nuhi stellt Figuren und Puppen aus Porzellan aus. Für unser Bild präsentiert sie eine noch nicht gebrannte Figur. Foto: Armin Haß
Massenhausen.
Gesichter voller Charakter, filigran gearbeitete Hände und dezente Farben - viele der Figuren verraten schon auf den ersten Blick, welche Mühen die Produktion von Porzellanfiguren erfordert. Rosemarie Nuhi sammelt solche Figuren, stellte aber auch selbst welche her, hat es zum Grand Master of Dollmaking gebracht und lehrte selbst die aufwendige Herstellung von Porzellanfiguren.
Mitte der 80er Jahre hat die gelernte Krankenschwester die ersten entsprechenden Volkshochschulkurse besucht. Puppen haben sie schon immer fasziniert, stellen diese doch eine „Brücke zwischen der Kindheit und dem Erwachsensein“ her. Besonders gefallen ihr die zart modellierten Kinderfiguren.
Zu den Schaustücken im Spielzeugmuseum zählen auch so genannte Kewpies, in den USA gefragte Schutzengel für Kinder, oder Schneekinder, deren Anzug mit mit Porzellan beflockt wurde. Auch Nippes aus der Zeit des Jugendstils zählt zu der umfangreichen Sammlung. Besondere Exponate stammen aus der Manufaktur der Gebrüder Heubach in Lichte (Thüringen).
Öffnungszeiten sind mittwochs und sonntags von 14 bis 16 Uhr, für Gruppen ab neun Personen nach Vereinbarung unter den Rufnummern 806419 und 6683. Der Eintritt kostet 1,50 bis drei Euro. Kinder unter sechs Jahren und Vereinsmitglieder haben freien Zutritt.
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