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Bad Arolsen: Neues Museum zur Geschichte des 20. Jahrhunderts

Zeitgeschichte begreifbar machen

Bad Arolsen (-es-). Nach fünfjähriger Aufbauarbeit wird am Sonnabend, 21. Januar, das neue Museum „Historicum 20“ im Stabsgebäude der ehemaligen Kaserne an der Großen Allee eröffnet.Die Eröffnungsveranstaltung ist öffentlich und beginnt um 11 Uhr mit einem Festakt im Rauch-Museum im Marstall. Des Festrede hält die Leiterin der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Anschließend Museumsbesichtigung im Stabsgebäude.

Die Museumsmacher, Dr. Birgit Kümmel und Dr. Bernd Joachim Zimmer, an einer viergeteilten Zeittafel im neuen Museum Historicum. Auf vier Ebenen wird gezeigt, was in Arolsen, in der Kaserne und in der großen, weiten Welt passiert ist. Foto: Elmar Schulten

Der Verein „Historicum 20“ versteht sich als ein Forum für Zeitgeschichte. Den Anstoß gab Dr. Bernd Joachim Zimmer, der bei seinen jahrelangen Recherchen zur Arolser Geschichte auf die vielen unterschiedlichen Verknüpfungen der großen Weltgeschichte mit der Stadtgeschichte stieß und dabei feststellte, wie sehr sich diese Entwicklung an der Kaserne am Oberen Alleefeld ablesen lässt. Das neue Museum soll ein Dokumentationszentrums mit einer Dauerausstellung zu den vier Epochen – Fürstentum, Weimarer Republik, NS-Zeit und Belgische Garnison – sei und zugleich wechselnden Präsentationen ermöglichen.

Mehr lesen Sie in der gedruckten WLZ am 21. Januar und am 23. Januar.


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