Der neue Diemelstädter Bürgermeister Elmar Schröder legt in der Helmighäuser Dorfhalle seinen Amtseid ab.
Die feierliche Vereidigung des neuen Rathauschefs war der Höhepunkt der Sondersitzung des Stadtparlamentes in der Dorfhalle von Helmighausen. Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Behrens erinnerte an die vielen erfolgreichen Projekte von Wasserversorgung bis Stadtsanierung, von Gewerbegebieten bis Freibadsanierung. Schade sei nur, dass am Ende die Regionalversammlung in Kassel den Erfolg beim Outlet-Center verwehrt habe. Emde sei es gelungen, bei all den vielen Millionenprojekten den Haushalt in Ordnung zu halten. Außerdem lobte Behrens die „stets offene, faire und von einem freundschaftlichen Verhältnis geprägte Zusammenarbeit“.
In seiner Antrittsrede nach der Vereidigung lobte der neue Bürgermeister Elmar Schröder das Wirken seines Vorgängers. Emde habe die Stadt 18 Jahre gut geführt und weiterentwickelt. Als neuer Bürgermeister wolle er sein Amt nach besten Wissen und Können erfüllen. Er habe eine klare Vorstellung von den Aufgaben eines gewählten Volksvertreters: Er sei bereit, eine dienende Funktion einzunehmen, so Schröder. Als große Herausforderung beschrieb er den prognostizierten Bevölkerungsrückgang von 20 Prozent in 18 Jahren. Das entspreche 1100 Einwohnern mit allen damit verbundenen Problemen wie Leerständen und sinkenden Grundstückspreisen. Seinem Wahlprogramm folgend wolle er sich für eine sinnvolle Nutzung des leerstehenden Rhoder Schlosses einsetzen, für eine „familien- und generationenfreundliche Stadt“, in denen erneuerbare Energien zur Wertschöpfung beitragen. Außerdem müssten die Ortskerne gestärkt und die Verkehrsinfrastruktur verbessert werden.
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