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Mengeringhausen

NABU besorgt um die Artenvielfalt im Stadtwald

Bad Arolsen (r/es). Auf 36 Seiten hat der Naturschutzbund (NABU) eine naturschutzfachliche Stellungnahme zum geplanten Windpark im Stadtwald Mengeringhausen vorgelegt.Ergebnis: Das Großprojekt gefährdet den Artenschutz und wird daher abgelehnt.Allenfalls ein kleiner Windpark Richtung Matzenhöhe und Trappenberg wäre aus Sicht der Vogelschützer vertretbar.

Diese Fotomontage wurde von Robert Pohlmann zur Verfügung gestellt. Sie soll die Dimension der 180 Meter hohe Windräder verdeutlichen, die im Stadtwald von Mengeringhausen geplant sind.

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In ihrer Zusammenfassung schreiben Winfried Becker, Prof. Dr. Hans-Heiner Bergmann, Prof. Dr. Eckhard Jedicke, Maik Sommerhage und Detlef Volmer, dass sie das Windenergie-Projekt mit 15 Windkraftanlagen im Stadtwald von Mengeringhausen aus natur- und artenschutzfachlichen Gründen ablehnen. Alternativ sei aber ein kleiner Windpark im Südosten des Stadtwaldes, etwa im Bereich Matzenhöhe, Trappenberg, denkbar. Grundsätzlich bekenne sich der NABU Bad Arolsen zu einem naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien – insbesondere der Windkraft – und somit zur notwendigen Energiewende. Das sei allein schon deshalb nötig, um den Anforderungen des internationalen Klimaschutzes gerecht zu werden und CO2-emittierende Kohlekraftwerke sowie die Risikotechnologien der Atomkraft überflüssig zu machen. Im Stadtwald von Mengeringhausen seien die Brutvorkommen von Rotmilan, Waldohreule, Grau- und Grünspecht sowie Baumfalke, der Schwarzstorch als regelmäßiger Gast wie auch die Vorkommen von Fledermäusen Bioindikatoren für einen sensiblen und weitgehend intakten Landschaftsteil mit hoher Artenvielfalt. Im Hinblick auf den Artenschwund müssten aber sensible Landschaftsbereiche geschützt werden. Die Vertreter von NABU, BUND und HGON (Hessische Gesellschaft für Ornithologie) sprechen sich daher auschließlich für einen naturverträglichen kleinen Windpark im 
Südosten des Stadtwaldes (Bereich Matzenhöhe – Trappenberg) aus. Natur- und Artenschutz auf der einen und Umweltschutz auf der anderen Seite sollen damit als gleichwertig anerkannt und berücksichtigt werden.(r/es)


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