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Diemelstadt

Moderne Schatzsucher gefährden Denkmal

Diemelstadt-Rhoden (cw). Modernes High-Tech-Vergnügen kann Denkmalsubstanz gefährden: Über dieses besondere Problem berichtete Günter Bracht vom Verein Historisches Ortsbild Diemelstadt in Bezug auf die Kirchenruine „Altrhoden“.

Geocaching, die moderne Schatzsuche mithilfe von GPS-Geräten gefährdet die Kirchenruine Altrhoden. Hier die Nachbildung des Tympanons. Foto: Sandra Simshäuser

Das alte Gemäuer wird für „Geocaching“ - eine Art elektronische Schatzsuche - genutzt. Die Verstecke werden anhand geographischer Koordinaten im Internet aufgelistet und können mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Ein „Versteck“ ist in der Nähe der Nordwand von der Ruine angegeben. Bracht: „Die ,Schatzsucher‘ haben bereits nicht unerhebliche Schäden an dem alten Mauerwerk verursacht, so dass mit Nachdruck versucht wird, die ,Geocacher# von dem Gelände zu verbannen, um weitere Beschädigungen zu vermeiden.


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  • Geocaching Moppeldrops – 21.04.10
    Hallo,
    seit kurzem gehöre auch ich zu diesen "zerstörerischen" Cachern. Ich finde den Artikel unmöglich. Auch wenn er kurz ist, sollte der Journalist trotzdem den Anspruch an sich stellen, beide Seiten zu thematisieren. Fraglich ist, wie man zu der These kommt, dass die Schäden durch das Geocaching entstanden sind.
    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen und sagen, das so manche verborgenen Sehenswürdigkeiten und Ruinen erst durch das Cachen wieder bekannt werden.
    Ich hoffe, dass solche Artikel dieses friedliche Hobby nicht in den "Dreck" ziehen. Denn es stellt endlich auch eine Alternative für Jugendliche dar, die weitab vom Komasaufen, Antipostias durch ständiges zuhause sitzen und Amoklaufen im Internet liegt.
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  • Was ist denn zerstört worden das andere ich (gc) – 20.04.10
    Ein ziemlich schlechter Artikel, leider. Schade, was mit dem deutschen Journalismus passiert ist. Es klingt sehr unglaubwürdig, wenn keine Bilder, genaue Angaben und auch keine Pro-Argumente geliefert werden...

    Lobbyisten!!!
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  • Nur zur Info Ich – 13.03.10
    Nur mal so zur Info:
    Es handelt sich bei "Alt-Rhoden" um eine Kirchen-Ruine mit einem dazugehörigen Friedhof. Auch wenn der Zugang eigentlich öffentlich ist, ist es doch mehr als zweifelhaft, ob solche Ort überhaupt für irgendwelche "Spielchen", wie "Schatzsuchen" oder ähnliches genutzt werden sollten.
    Fast schon lächerlich finde ich den Kommentar, das ein Mitglied des Stadtrates (Magistrat) an der Verlegung des "Fundortes" beteiligt gewesen sein soll; Es handelt sich um eine ehemalige Kirchenruine die einzig und allein im Eigentum der Kirche liegt. Die Kommune (Stadt) hat keinerlei Mitspracherechte, wenn es um Belange von "Alt-Rhoden" geht - und die bauliche Unterhaltung der KIRCHEN-Ruine fällt schon gar nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt.
    Vielleicht sollte man sich einfach darüber freuen, dass das Gelände frei zugänglich ist und es einfach als das sehen was es ist: Ein Ort der Besinnung, der Ruhe und der Andacht. Und vor allem: Ein wenig Ehrfurcht vor seiner Geschichte.
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  • Starker Tobak Der Denkmalschützer – 13.03.10
    Holla!
    So bellt wohl nur ein getroffener Hund.
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  • Amateuerjournalismus Hp – 12.03.10
    Schlampige Recherche, auf Quote getrimmte, nicht beweisbare Schuldzuweisungen. Schlimmer gehts nimmer. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Thanks for the Cache! GCacher – 09.03.10
    Ich lebe seit 40 Jahren vier Orte weiter und wusste nicht, dass dieses Denkmal überhaupt existiert. Ich bin froh, dass der Owner den Cache da verlegt hat, denn der Ort ist interessant, und nur so habe ich ihn kennengelernt. Zumindest ich habe da beim Suchen nichts kaputt gemacht, und ich bin mir sicher, die meisten anderen Cacher auch nicht. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • typisch uwe – 09.03.10
    typisch schlagzeilengeile Pressetypen *kopfschüttel* Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Verhältnismäßeigkeit AH5 Imp – 09.03.10
    Mit einer gewissen Verwunderung haben wir die Berichterstattung über die "Denkmalvernichter" zur Kenntnis genommen.

    Wenn man die Logeinträge auf geocaching.com liest stellt sich das jedoch etwas anders dar. Dort bedanken sich viele Menschen für die Vorstellung dieses nahezu vergessenen Ortes und freuen sich über den Besuchen es Denkmals.

    Der Cache wurde bereits letztes Jahr nach freundlicher Kommunikation mit einem Mitgliedes des Magistrats an eine andere Stelle verlegt.

    Vorher wie nachher ist jedoch fraglich wie durch das nehmen und öffnen einer kleinen Dose das Denkmal beschädigt werden sollte?!

    In diesem Falle ist eher einmal mehr die chronische Geldnot einer Gemeinde welche zum Unterhalt des historischen Erbes nicht ausreicht ursächlich für den Verfall der Ruine.

    Als Grund eine Hand voll Geocacher heranzuziehen ist mehr als an den Haaren herbeigezogen.

    Vielleicht sollte das neue Schild am Denkmal durch den Satz "Besucher unerwünscht" ergänzt werden.

    Gruß

    AH5 Imp
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  • Geocacher wurde informiert JR849 – 09.03.10
    Mit etwas Spürsinn hätte man den Besitzer des Geocaches in kürzester Zeit ausfindig machen können. Mit einem Gespräch wäre wohl alles schnell geklärt gewesen und man müsste nicht von "Geocacher verbannen" reden.
    Den Owner, so nennt sich der Besitzer der Dose, ist mittlerweile informiert. So einfach geht das. ;-)
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  • Schäden durch Cacher ic90 – 09.03.10
    Mich würde auch interessieren, was da beschädigt wurde und woher man dann wissen will, dass es Geocacher waren und nicht andere Personen? Immerhin ist der Ort freizugänglich.
    Aber villeicht muss man da auch einfach mal die Kürze des Artikels kritisieren, einfach zu wenig Inhalt.
    Aber ist ja auch verständlich, dass Man sich als Autor an eine bestimmte Länge halten muss.
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  • geocaching migs – 08.03.10
    hier hilft eine Nachricht an den Cach-Owner über www.geocaching.com Dieser wird den Cache dann sofort archivieren wenn man ihm erklärt, daß das Denkmal Schaden nimmt. Dies wäre sehr einfach im Voraus zu recherichieren gewesen. Aber so kann man ja wieder mal eine Gruppe harmloser Menschen die einer neuen Friezeitaktivität nachgehen mal schnell öffentlich in Miskredit bringen Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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