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Wetterburger Bauern protestieren gegen Bahn-Pläne

Landwirte gegen sinnlosen Landverbrauch

Bad Aroslen-Wetterburg. (-es-). Gegen die Ausbaupläne der Kurhessenbahn und den damit verbundenen Landverbrauch haben die Wetterburger Landwirte gestern protestiert.

Bauernprotest gegen die Tunnelpläne der Kurhessenbahn in Wetterburg. Aus Sicht der Landwirte ist die Baumaßnahme unwirtschaftlich und verbraucht zu viel Land. Foto: Elmar Schulten

 Konkret sind die Landwirte nicht mit dem geplanten Bau eines Tunnels und eines Begegnungsbahnhofes einverstanden. Beide Projekte würden mindestens einen weiteren Hektar der 
ohnehin schon knappen landwirtschaftlichen Flächen im Raum Wetterburg verschlingen, argumentierten die Betreiber der vier Aussiedlerhöfe.

 Aus Sicht der Landwirte ist die Entscheidung für den Ausbau der Bahnstrecke eine rein politische. Mit Wirtschaftlichkeit habe das alles nichts zu tun. Wenn heute schon bekannt sei, wie sehr die Bevölkerung im Landkreis zurückgehen werde, dann müsse man sich doch fragen, wer künftig die Bahnstrecke nutzen solle. Die alten Leute jedenfalls nicht. Für die sei 
allein der Weg zu den Bahnhöfen schon viel zu beschwerlich. Deshalb will den Landwirten einfach nicht einleuchten, warum sie schon wieder für sinnlose politische Projekte ihr wertvolles Land opfern sollten. Ähnliche Proteste gebe es in Volkmarsen, wo sich die Landwirte auch gegen den anhaltenden Landfraß für Logistikzentrum, Umgehungsstraße und Begegnungsbahnhof wehrten.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe am 19. Januar.


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