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Bad Arolsen

Konzept für Spielplätze im Stadtgebiet aufgestellt

Bad Arolsen (-es-). Drei der derzeit 43 Spielplätze im Stadtbereich sollen demnächst eingezogen werden. Das ist Teil des Spielplatzkonzeptes, das bei der Sitzung des Stadtparlamentes am Donnerstag, 2. September, beschlossen werden soll.

Der städtische Spielplatz an der Grundschule Helsen gehört zu den am meisten frequentierten Spielplätzen der Stadt. Archivfoto: Elmar Schulten

Für die Schließung vorgesehen sind die Spielplätze am Freizeitgelände „Kuckuck“ in Helsen, am „Weißen Stein“ in Mengeringhausen und an der Wassertretanlage in Landau. Zur Begründung heißt es, dass diese Plätze weit außerhalb der Bebauung liegen und nur selten von Kindern besucht werden. Außerdem könnten diese Plätze von den Veranstaltern von Festen an den Freizeitanlagen mit mobilen Spielgeräten kurzfristig ausgerüstet werden. Dann entfalle jedenfalls für die Verwaltung der aufwendige und regelmäßige Kontroll- und Reparaturaufwand. Im Haupt- und Finanzausschuss schlug der CDU-Stadtverordnete Marko Lambion zudem vor, nach Abbau der dortigen Spielgeräte tafeln aufzuhängen auf denen Spielideen ohne Geräte skizziert würden. Dann würden die Besucher animiert, die Natur für Kinderspiele zu nutzen. Auf große Zustimmung bei allen Stadtverordneten im Ausschuss stieß das von der Verwaltung erarbeitete Spielplatzkonzept, aus dem genau hervorgeht, wie groß der Kontroll- und Pflegeaufwand für die Spielplätze ist und wie viele Kinder in den jeweiligen Einzugsgebieten wohnen. Als besonders hilfreich lobten Sprecher aller Fraktionen das von den VfL-Turnkindern erarbeitet Spielplatzkonzept, das ebenfalls in das Verwaltungspapier eingeflossen ist.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der WLZ am 2. September.


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