Während der SAG-Sprecher der Bürgerliste Heuchelei vorwirft, argumentiert Matthias Decker von der Offenen Liste abgewogener – beide aber kommen zu dem Ergebnis, dass die Haupttriebfeder der Bürgerliste die Sorge um die Grundstückswerte in der Feldflosse sei. Jörns: „Nicht ohne Grund führte der Spitzenkandidat der Bürgerliste den angeblichen materiellen Verlust der Grundstückseigentümer in der Feldflosse als nachdenkenswerten Grund für den Magistrat an, keinen Antrag zur Windvorrangfläche an den Regierungspräsidenten zu stellen. Nicht grundlos sind rund 80 Prozent der Kandidaten der Bürgerliste Bewohner der Feldflosse. Sich nun die Argumente des NABU zu eigen zu machen, kann scheinheiliger nicht sein.“
Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der WLZ vom 10. Februar.
Einmal quer durch den kalten Bodensee, ohne Neoprenanzug und ohne Pause: Der Plan des Extremschwimmers Bruno Dobelmann ist nach knapp der Hälfte der Strecke gescheitert. Als „tiefgekühltes Fischstäbchen“ bezeichnet ihn nun sein Manager. mehr
Kommentare
Mehrheit! Landauer – 21.02.11
Wie bei der letzten Kommunalwahl - da sind die meisten auch nicht zur Wahl gegangen - und trotzdem sprechen wir beim Stadtparlament von Mehrheiten, von Gewinnen und Verlusten. Und da die Mehrheit der Abstimmer gegen Winkraftanlagen wahr, stimmt die Wortwahl meines Erachtens durchaus. Übrigens: Ob das mit den Beweggründen stimmt (Grundstückswertverfall?)oder nicht: Man hat durchaus das REcht, auch dagegen etwas zu unternehmen... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenMehrheit? Mans Meiser – 20.02.11
...Große Mehrheit der Bürger? Die große Mehrheit der Bürger hat ja wohl gar nicht am Bürgerentscheid teilgenommen! Ich finde auch, dass die BI sicherlich nicht nur Umweltinteressen vertritt, sondern auch einen großen Teil der Menschen, die sinkende Grundstückspreise und um die schöne Aussicht fürchten! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBI siehsmalso – 18.02.11
Demokratische Entscheidung? Die klare MEHRHEIT der Arolser Wähler hat sich beim Bürgerentscheid GEGEN die Windräder ausgesprochen, und die Wahlbeteiligung lag auf Kommunalwahlniveau. Trotzdem bleiben Magistrat UND alle Parteien respektlos bei ihrer Meinung, dass die vermeintliche Kohle aus Windkraftflächen-Verpachtung unsere Stadt rettet. So demokratisch und bürgernah sind wir zur Zeit in Bad Arolsen.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
BI Arolser – 16.02.11
Es ist schon sehr bedenklich, dass 80 % der BI Anwohner der Feldflosse sind, hier gelten doch wohl die reinen privaten und finanziellen Interessen. Es hat beim Bürgerentscheid eine demokratische Entscheidung gegeben. Schade, dass diese demokratische Entscheidung von der BI nicht anerkannt wird!!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenRe. Bad Arolser – 12.02.11
Auf http://www.buergerliste-bad-arolsen.de/ gibt es Informationen zur Bürgerliste. Ich bin selbst mehr als gespannt, was die BL so anpacken wird, doch schon jetzt sind zumindest außer Windkraft weitere Themen Inhalt der zukünftigen politischen Arbeit. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenOrtsbeiratsliste - wofür? Bininsorge – 12.02.11
Was hat denn der Ortsbeirat in Mengeringhausen besipielsweise gegen die geplanten Windräder bis jetzt ausrichten können? Trotz der Entscheidung des Ortsbeirates gegen die WIndkraftanlagen: Nichts! Denn der Ortsbeirat hat zwar Anhörungsrecht, aber leider auch nicht mehr. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass sich die BL auf den Einzug ins Stadtparlament konzentriert, denn nur hier kann man etwas bewegen. Zur Aussage, man sei sich wohl zu fein (wie kommt man denn überhaupt darauf? Wegen fehlender Liste für den Orstbeirat? Weit, weit hergeholt!!), auch mal ein Spielgerät zu streichen: Wo sollen diese tollen Geräte denn bitte in Mengeringhausen stehen? Bitte erst einmal einen Eindruck machen, wie viele Spielplätze es denn überhaupt noch gibt, bvor man ein solch miserables Beispiel wählt. Ich hoffe, dass die Bürgeliste rasch die weiteren Themen öffentlich macht, um die es ihr geht. Denn ich glaube nicht, dass die BL sich nur auf die Verhinderung des Projektes Windkraft konzentriert. Genug zu tun gibt es allemal... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@veto beobachter – 12.02.11
klar gilt es zunächst gegen die windräder.und in der kürze der zeit ein volles programm übers knie brechen,warum?---das kann sich auch entwickeln.bei den leuten die man in der bürgerliste wählen kann,habe ich überhaupt keine bedenken,das sie mit herrn eckhardt und co intelligenzmäßig mithalten können. vielleicht wären dann folgende entscheidungen nicht passiert : arobellabad mit 5oooooDM minus kalkuliert,jetzt sind es umgerechnet 16oooooDM--JEDES JAHR!!.der u-bahneingang in der parkstraße wäre wahrscheinlich anders ausgefallen.der koloss von bad arolsen-zitat herr eckhardt:konnte keiner ahnen--wäre so nie gebaut worden.die zersiedelung der stadt mit der bebauung in den siepen --abgelehnt.der schwachsinnige bau des altstadtrings haben alle normalbürger abgelehnt.zuschußpolitik=schuldenpolitik:oh klasse,5ooo eur zuschuß--1ooooo eur neue schulden.so,dies hätten die neulinge auch hinbekommen ,und ich hoffe nun für die stadt,das wir demnächst vor solchen entscheidungen verschont bleiben. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@Abiturient Veto – 12.02.11
...wenn ich meine Vorredner richtig versteht, spricht hier Niemand gegen Demokratie und Bürgerbeteiligung. Es wird lediglich die Frage gestellt, aus welchen Beweggründen die BI handelt. sicherlich wird es dem ein oder andren um die Umwelt gehen, aber es sind auch genug dabei, denen es um "freie Sicht ins Feld" und "sinkende Grundstückspreise" geht.Bürgerbeteiligung ist wichtig und gut, sollte aber kein Deckmantel für private Interessen sein!
Die BI will ins Stadtparlament und warum? ...um die Windräder zu verhindern? Und dann? Ach so, dann kommt das kurzfristig zusammengebastelte Programm zum Zug?
Na dann wünsche ich der Arolser Bevölkerung viel Spaß mit ihrer neuen "klecker Regierung"! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Widerspruch Abiturient – 11.02.11
Dieses Jahr noch will ich mein Abitur in Politik/Wirtschaft absolvieren.Bei den Themen handelt es sich ebenfalls um die Beteiligung der Bürger. Jeder wünscht sich mehr Beteiligung, sowie es auch die angeblich "demokratischen" Politiker im Parlament in der Wlz immer wieder zu verstehen geben.
Nun haben sich endlich! einmal Bürger der Stadt zusammengeschlossen und möchten sich an der Arolser Politik beteiligen, siehe die BI. Aber offensichtlich scheint dies auch nicht der richtige Weg zu sein. Einige "Parlamentarier" sind nicht in der Lage einen eigenen Politikentwurf mit klaren Zielen zu entwickeln und vorzustellen, sondern versuchen andere schlecht zu machen?!
Mein gelerntes bezweifel ich mittlerweile nachdem ich diese Artikel lese... haben meine Lehrer doch etwas falsches gelehrt?
So müsste auch jedes Schulbuch falsch zusammengestellt sein, denn Beteiligung von Bürgern scheint offensichtlich doch nicht erwünscht zu sein...
Nach der gestrigen Rede in Ägypten gibt sich für mich nur ein Bild: Es ist ein langer Weg zur "Demokratie", liebe Politiker aller Parteien.
BI: Yes you can!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Gegenwind für Windkraftgegner Denkmal – 11.02.11
"...wer das ist, ohne Schuld...der werfe den ersten Stein..." Kommt Ihnen das bekannt vor? Nein? Nun, dann gebe ich zu bedenken, dass JEDER in diesem Forum aber auch außerhalb dessen in politischen Parteien, Bürgerlisten oder aber auch Privat seine eigenen Interessen und Bedürfnisse vertritt - es gibt keinen reinen "Altruismus". So hat auch die BI das Recht - und auch die Pflicht - sich für die eigenen Interessen einzusetzen! Es ist ja nicht so, dass die anderen politischen Gremien aus reiner "Nächstenliebe" handeln. Wer das vorgibt, sollte sein eigenes Handeln und Denken - auch hier im Formum - kritisch hinterfragen! Was wiegt mehr? Das Wohl eines Einzelnen oder das Wohl vieler? Oder kann das Wohl eines Einzelnen oder aber kleine Gruppe nicht ebenso schwer wiegen? Und sind die Bedürfnisse eines Einzelnen oder einer kleinen Gruppe in diesem Land nicht mehr von belang? Eine solche Denkweise widerspricht jedenfalls meinem Demokratieverständnis und führt m.E. zu einem dunklen Pfad... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHinschauen und verstehen Wähler – 10.02.11
Zum vorherigen Kommentar. Zitat „bessere politische Argumente“ und „politischen Themen der BL“, welche wären das bitte? Als BI ne Menge heiße Luft und als BL wird das wohl auch so sein. Große Ankündigungen machen, dann lange nichts und zum Schluss nichts Vernünftiges präsentiert. Wenn dieses Konzept in der BL weiterlebt, sehe ich keinerlei Sinn in der BL. Noch ein Zitat „Die BL ist eine Partei, die sich für die Bürger einsetzt“, denk mal nach, für wen sich die BL wirklich einsetzt! In der BL gibt es Personalien die bereits früher in den Städtischen Gremien aktiv waren, plötzlich wo eine mögliche Wertminderung des eigenen Grundstückes befürchtet wird, spielt man sich als Retter aller Bürger auf, um die persönliche Lage zu verbessern. Die BL ist als Themenpartei gegründet und ihr wird es nicht anders ergehen wie vieler vor ihr. Ganzeinfach weil der Verein sich auflöst wenn der gemeinsame Nenner nicht mehr existiert! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenkeine Kritik an der BL, ohne sich korrekt zu informieren!!! Arolser Bürger – 10.02.11
Ist ja klar, dass auf der Seite der WLZ einige Angehörige verschiedener Parteien gegen die Bürgerliste schießen.Es ist ja auch unbequem, wenn eine neue Partei auf den Markt kommt, die bessere politische Argumente vorweisen kann als die eigene. Meiner Meinung nach haben diese Menschen sich nicht richtig über die politischen Themen der BL informiert.Ich kann nur an alle Arolser Bürger appellieren der BL eine Chance zu geben, denn in Bad Arolsen kann es nur bergauf gehen, wenn fähige Menschen in das Stadtverordnetenversammlung gewählt werden. Sonst wird Arolsen immer mehr im Schuldensumpf versinken und der Bürgermeister weiterhin große Projekte ohne die Bürger entscheiden. Die BL ist eine Partei, die sich für die Bürger einsetzt und nicht das macht was ein Herr van der Horst gerne möchte."Kriecher" Parteien gibt es in Arolsen genug... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenWarum keine OB-Liste? Besorgter Mengeringhäuser – 10.02.11
Wenn es der BI wirklich um Bad Arolsen u. insbesondere Mengeringhausen gehen würde, hätten sie auch eine Liste für den Ortsbeirat aufgestellt, denn dort werden zuerst Mengeringhäuser Anliegen vertreten bzw. wird dort auch mal mit angepackt, wenn ein Spielplatzgerät defekt ist o. einen neuen Anstrich benötigt. Dafür scheint sich die BI zu fein zu sein u. bleibt eine 1Themen-Dagegen-Partei, die sich dem Eigenwohl verpflichtet hat. Danke, dass man so schnell die Maske fallen gelassen hat! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBürgerliste Paul Jörns – 10.02.11
Frischer Wind im Bad Arolser Parlament ausgerechnet von Windkraftgegnern...panga Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGegenfrage H. Nolte – 10.02.11
Man kann auch die Gegenfrage stellen:Geht es den Planern und Betreibern der Windindustrieanlagen wirklich um den immer in den Vordergrund gestellten, heiligen Klimaschutz oder nicht doch eher um rein finanzielle Interessen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Was kommt nach der Windkraft? Ein Immer noch Mengeringhäuser – 09.02.11
Was kommt nach der Windkraft??? Diese Frage ist richtig und wichtig. Stehen die Anlagen erst, gewöhnt sich jeder daran. Die BI "schläft" ein, weil jeder nur bis an seinen Tellerrand schaut und nicht darüber hinweg.Irgendwann kommt der Putenmastbetrieb aus Niedersachsen nach Schmillinghausen neben Deckers, Die Biogasanlage nach Bühle, der Chemiebetrieb nach Landau und so weiter. Dann bilden die Leute, die heute die Windkraftanlagen wollen eine BI und die Mengeringhäuser wollen die Steuereinnahmen. Denken will gelernt sein. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenUnd was kommt nach der Windkraft? Zugezogener Arolser – 09.02.11
Die Grundproblematik gibt der vorangegangene Kommentar treffend wieder. Der Slogan der Bürgerliste „Frischer WIND für Bad Arolsen“ verfliegt so schnelle wie das Thema Windkraft, sobald es erledigt ist. Das Stadtparlament hat die Belange ALLER Bürger zu berücksichtigen, auch lässt sich nicht abstreiten das ein Ei zerschlagen werden muss wenn man eine Kuchen backen will! Wir werden erleben dass der Bürgerliste schnelle die Puste ausgeht sobald das Kernthema Windkraft erledigt ist und die so hoch aktiven Mitglieder der BL sich wieder ihren privaten Dingen widmen. Selbst ein paar Meter vor dem „Krisengebiet Feldflosse“ wurde bereits auf breiter Front bei den Themen Post und Apotheke versagt! Wo war die BL? Wo wird sie sein, wenn es um Belange der anderen Ortsteile geht? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenFrage ein Bürger – 09.02.11
Ich habe zu dem ganzen Thema eine Frage - Geht es den Gegnern der Anlagen wirklich ganz und gar um die Umwelt, oder einfach nur um den schönen, freien Blick in die Ferne und die evtl. sinkenden Grundstückspreise? Hoffe die Arolser Bevölkerung der anderen Ortsteile lässt sich diese Einnahmequelle nicht durch "gewisse" Interessen vermiesen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenKommentar schreiben
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein!