Unterschiedliche Güte weisen die Ähren auf diesem Weizenfeld auf. Grund ist die abschnittsweise recht unterschiedliche Bodenfeuchtigkeit. Unser Bild zeigt beim traditionellen Erntegespräch des Bauernverbandes (v.l.): Kreislandwirt Fritz Schäfer, den Frankenberger Kreisvorsitzenden und MdL Heinrich Heidel, den hessischen Bauernpräsidenten Friedhelm Schneider, den Vorsitzenden des Waldecker Verbandes, Heinz Brühmann, Landwirt Roelof Dingel und Axel Friese, Leitung Fachdienst Landwirtschaft beim Kreis. Foto: Armin Haß
Auf diesen Nenner brachte der hessische Bauernverbandspräsident Friedhelm Schneider die diesjährige Zwischenbilanz beim Erntegespräch mit Vertretern der Landwirtschaft aus Waldeck-Frankenberg auf dem Mühlhäuser Hof Hasenheide. Die Tendenzen bei den Preisen seien positiv, die Ertragseinbußen von durchschnittlich zehn Prozent gegenüber 2009 könnten wettgemacht werden. Auch für die Milch ließen sich höhere Preise erzielen. 2010 werde voraussichtlich besser in Erinnerung bleiben als die beiden Vorjahre, sagte Schneider.
„Wir brauchen vernünftige Gewinne, um Schulden abzubauen und Investitionen zu ermöglichen“, stellte der Bauernpräsident fest. „Wir hoffen, dass die negativen Ergebnisse von 2008 und 2009 ausgeglichen werden können“, sagte der Vorsitzende des waldeckischen Kreisbauernverbandes, Heinz Brühmann.
Eine positive Stimmung verzeichnet Axel Friese, Leitung Fachdienst Landwirtschaft beim Kreis Waldeck-Frankenberg. Die Landwirte investierten wieder stärker in den Ausbau und die Erweiterung von Ställen, das „sehr hohe Niveau“ sei erstaunlich gerade bei den Milchviehhaltern, die in den vergangenen Jahren über zu niedrige Milchpreise klagten.
Der lange, kalte Winter, die Nässe im Frühjahr und die enorme Hitze im Frühsommer haben die Entwicklung des Getreides gebremst. Doch ganz so übel sind die bisherigen Erträge bei Gerste und Raps nicht gewesen. „Wir brauchen jetzt Regen und Wärme“, brachte Brühmann die Erwartungen der Berufskollegen auf den Punkt, die noch Weizen, Triticale, Roggen und später Mais einbringen wollen. Mehr in der gedruckten Ausgabe vom 31. Juli 2010.
Einmal quer durch den kalten Bodensee, ohne Neoprenanzug und ohne Pause: Der Plan des Extremschwimmers Bruno Dobelmann ist nach knapp der Hälfte der Strecke gescheitert. Als „tiefgekühltes Fischstäbchen“ bezeichnet ihn nun sein Manager. mehr