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Twistetal: Zu viele Brummis donnern auch bei Gelb-Rot noch durch

Als Fußgänger nicht blind auf Ampel vertrauen

Twistetal-Twiste (-es-). Der massive Schwerverkehr in den Ortsdurchfahrten von Twiste und Berndorf stellt vor allem für Kinder eine große Gefahr dar. In der dunklen Jahreszeit sind vor allem Kinder auf dem Weg zur Schule gefährdet.

Das richtige Überqueren der Straße an der Fußgängerampel will gelernt sein. Wenn das Lichtzeichen auf Rot umspringt, darf man natürlich nicht stehenbleiben, sondern muss zügig seinen Weg vollenden. Foto: Elmar Schulten

Auf Drängen des Schulelternbeirats haben deshalb gestern Polizeibeamte der Jugendverkehrsschule die rund 30 Schüler der ersten und zweiten Klasse der Grundschule Twiste noch einmal im richtigen Verhalten im Straßenverkehr unterrichtet. Die Bundesstraße B 252 teilt das alte Straßendorf Twiste in zwei Teile. Dummerweise befindet sich das Neubaugebiet mit den meisten Schulanfängern in der einen Dorfhälfte, die Grundschule in der anderen. Jeden Morgen und jeden Mittag muss also die Bundesstraße überquert werden. Es gibt zwar eine Fußgängerampel, aber die wiegt die Kinder oft in einer falschen Sicherheit. Immer wieder beobachten Eltern und Anwohner nämlich, dass Brummifahrer den Phasenwechsel der Ampel zu spät erkennen und dann bei Rot einfach weiterdonnern. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn sich die Kinder blind auf das grüne Männchen der Fußgängerampel verlassen. Im Verkehrstraining lernten die Erst- und Zweitklässler daher, dass der Bordstein für sie ein Stopp-Stein zu sein hat.

Mehr in der gedruckten Ausgabe der WLZ am 20. Januar.


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