Es dürfte die bisher älteste Redewendung dieser Rubrik sein, denn die „Leviten lesen“ ist rund 1200 Jahre alt. Sie geht laut dem Standardwerk für Redewendungen „Krüger-Lorenzen“ auf Bischof Chrodegang von Metz zurück. Der schuf für seine Geistlichen ein neues Gesetz, um der Zügellosigkeit entgegenzuwirken. Regelmäßig sollten sich die Geistlichen zum Speisen, Schlafen, Singen und Beten versammeln. Zu diesen Gelegenheiten las der Bischof aus dem 3. Buch Mose vor. Weil es vor allem Gesetze für Leviten, also für Priester enthält, heißt dieses biblische Buch auch „Leviticus“ – er las ihnen also die Leviten.(resa)
Einmal quer durch den kalten Bodensee, ohne Neoprenanzug und ohne Pause: Der Plan des Extremschwimmers Bruno Dobelmann ist nach knapp der Hälfte der Strecke gescheitert. Als „tiefgekühltes Fischstäbchen“ bezeichnet ihn nun sein Manager. mehr