Pate für diese Redewendung stand laut Krüger-Lorenzen Gesetzgeber Drakon um 621 vor Christus. Er bekam den Auftrag, das athenische Gewohnheitsrecht aufzuzeichnen. Das Ergebnis waren harte, strenge und für heutige Verhältnisse völlig unangemessene Strafgesetze. So stand auf einen Obstdiebstahl zum Beispiel die Todesstrafe.
Bis heute steht der Name Drakon für unangemessene Härte und Grausamkeit. Aber Drakon ist besser als sein Ruf, sagen die Experten. Denn seine Strafgesetze entsprächen dem Geist der Zeit und seien nicht willkürlich neu geschaffen worden.
Ganz im Gegenteil: Drakon hinterließ bleibende Spuren beim Thema Rechtsfindung. Er unterschied als Erster zwischen Mord und Totschlag. Die Redewendung hat er also wohl nicht verdient.
Einmal quer durch den kalten Bodensee, ohne Neoporenanzug und ohne Pause: Der Plan des Extremschwimmers Bruno Dobelmann ist nach knapp der Hälfte der Strecke gescheitert. Als „tiefgekühltes Fischstäbchen“ bezeichnet ihn nun sein Manager. mehr