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Redewendung vom 9. Dezember 2011

Aller guten Dinge sind drei

(tt) Scheitert eine Person zwei Mal an etwas, so kann die Redewendung „Aller guten Dinge sind drei“ eine aufmunternde Wirkung haben. Der Spruch rechtfertigt eine erneute Chance.

Den Ursprung hat die Redewendung im Germanentum. „Ding“ stand dort nicht für die „Sache“, sondern für eine Gerichtsversammlung oder eine Gerichtsverhandlung („thing“). War ein Angeklagter zweimal der Verhandlung ferngeblieben, musste er ein drittes Mal geladen werden. Erst dann durfte er bei Nichterscheinen in Abwesenheit verurteilt werden. Daher leitet sich auch die Redewendung „dingfest machen“ ab.


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