(resa) Spiegelt einer falsche Tatsachen vor, schildert die Dinge schöner, als sie sind, und hat am Ende nicht mehr als schönen Schein zu bieten, dann zeigt er „Potemkinsche Dörfer“. mehr
(tt) Wer Eulen nach Athen trägt, macht etwas Überflüssiges. Die Redewendung geht auf den griechischen Dichter Aristophanes zurück, der den Spruch „Wer hat die Eule nach Athen gebracht“ in einer Komödie verwendete. mehr
(resa) Wer über die Feiertage ein Techtelmechtel beginnen will, sollte wissen, worauf er sich einlässt: Das schöne Wort ist als österreichische Redewendung durch die deutschsprachigen Länder gewandert. mehr
(resa) "Fass dich an die eigene Nase“: Gerne geben Menschen Kritik auf diese Weise zurück. Wenn sich ein Ankläger an die eigene Nase fassen soll, dann ist er selbst nicht ganz unschuldig. mehr
(tt) Scheitert eine Person zwei Mal an etwas, so kann die Redewendung „Aller guten Dinge sind drei“ eine aufmunternde Wirkung haben. Der Spruch rechtfertigt eine erneute Chance. mehr
(tt) „Was bist du denn für eine Flasche?“ Ein Satz, den keiner gerne hört, bescheinigt er doch, in etwas versagt zu haben. Doch warum ist jemand dann eine Flasche? mehr
(resa) Ergreift einer drakonische Maßnahmen, dann geht er mit unerbittlicher Härte vor, ist grausam und kehrt mit eisernem Besen. mehr
(resa) Zuweilen verlieren frisch verliebte Paare die Bodenhaftung, dann schweben sie im siebten Himmel, sehen die Welt durch eine rosarote Brille und beschwören euphorisch die ewige Liebe. mehr
(tt) Kinder sind meistens direkt und ehrlich. Sie haben kein Problem damit zu sagen, dass ihnen ein Geschenk nicht gefällt. Erwachsene sind da anders. Vorgetäuschte Freude, ein nicht ganz ernst gemeintes „Danke schön“ – denn alle wissen ja: „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“ Soll heißen: auch über ein Geschenk, das einem nicht gefällt, sollte man sich nicht beschweren, sondern sich über die nette Geste freuen. Doch woher stammt die Redewendung? mehr
(resa) Im wahrsten Sinne des Wortes gab im Mittelalter einer den Löffel nur dann ab, wenn er starb. Bis heute ist die Bedeutung der Redewendung dieselbe geblieben – der Löffel allerdings hat seine verloren. mehr
(resa) Was früher gang und gäbe war, ist heute selten geworden: Bekommt aber einer die Leviten gelesen, erhält er damals wie heute eine Strafpredigt oder einen Verweis. mehr
(resa) Wenn das Temperament mit einem durchgeht, sind die Konsequenzen oft verheerend. Das gilt für den Menschen ebenso wie für das Pferd. Die Stränge, die dieser Redewendung ihren Namen geben, sind nämlich die Zugstränge von Pferd oder Esel. mehr
Der Ablauf ist immer gleich. Ein Briefumschlag liegt im Briefkasten, darin liegen 10.000 Euro und ein Zeitungsartikel, der einen Hinweis darauf gibt, an wen das Geld gehen soll. Einen Absender gibt es nicht. Braunschweig rätselt, wer dieser anonyme Spender sein könnte, der schon 120.000 Euro verteilt hat. mehr