Hinter jedem Dokument steckt ein Schicksal · WLZ-FZ-Serie zur Arbeit des Internationalen Suchdienstes ITS (Folge 1)
Die Historikerin Dr. Susanne Urban (42) leitet seit Mai 2009 die Forschungsabteilung des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen. WLZ-FZ- Redakteur Thomas Kobbe ging mit ihr ins Gespräch. mehr
Wie Rudi Merwar seine Halbgeschwister entdeckte · WLZ-FZ-Serie über den Internationalen Suchdienst (Folge 2)
„Ich wollte nicht mehr mit der Ungewissheit leben, einen Namen zu tragen, der eigentlich nicht zu mir gehört.“ Nach 54 Jahren bricht Rudi Merwar ein Tabu. mehr
Auf den Spuren jüdischer NS-Opfer in Vöhl · WLZ-FZ-Serie über den Internationalen Suchdienst (Folge 3)
Karl-Heinz Stadtler, einer der Initiatoren des Förderkreises „Synagoge in Vöhl“, erforscht die Lebens- und Leidenswege von Vöhler Bürgern jüdischen Glaubens. Bei der Spurensuche halfen ihm Dokumente des Internationalen Suchdienstes (ITS). mehr
Die Schicksale dreier Lebensbornkinder · WLZ-FZ-Serie zur Arbeit des Internationalen Suchdienstes (Folge 4)
Nach all diesen Jahren der Ungewissheit und der Lügen scheinen sie endlich am Ziel. Sie haben einen Teil ihrer Identität gefunden. Verloren haben einige von ihnen auf dem Weg dahin ihre Mutter. Drei Erinnerungen von Lebensbornkindern. mehr
Persönliche Gegenstände von KZ-Häftlingen · WLZ-FZ-Serie zur Arbeit des Internationalen Suchdienstes (Folge 5 )
Die Eintrittskarte für einen Zirkus. Der Mitgliedsausweis des Fußballclubs. Das Foto der Geliebten. Gedanken an unbeschwerte Tage, an Menschen, die einem nahestehen. In den nationalsozialistischen Konzentrationslagern nahmen die Aufseher den Häftlingen ihre letzten persönlichen Gegenstände ab. Die Kraft der Erinnerung sollte die systematische Vernichtung der Opfer nicht stören. mehr
Seit 1955 unter Leitung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) · WLZ-FZ-Serie über den ITS (Folge 6)
Am 6. Juni 1955 unterzeichneten im Palais Schaumburg in Bonn Bundeskanzler Konrad Adenauer, der Präsident des IKRK, Paul Ruegger, und Vertreter der Drei Mächte, der Beneluxstaaten, Italiens und Israels die Bonner Verträge. Das Regelwerk sicherte die Fortführung der Arbeit des Internationalen Suchdienstes unter Leitung und Verwaltung des IKRK zunächst für fünf Jahre. mehr
Displaced Persons: Überlebende ohne Heimat · WLZ-FZ-Serie über den Internationalen Suchdienst (Folge 7)
Bad Arolsen. „Wie würde ich reagieren? Was hätte ich empfunden? Mit welchen Gedanken haben sich diese Menschen damals beim Zubettgehen gequält?“ Wenn Abiturienten sich solche Fragen stellen, dann hat der Geschichtsunterricht gut funktioniert. mehr
Der NS-Völkermord an Sinti und Roma · WLZ-FZ-Serie über den Internationalen Suchdienst (Folge 8)
21 000 Männer, Frauen und Kinder aus elf Ländern Europas. Aufgelistet mit Namen, Geburtsdatum und ihrem Ankunftstag in der Hölle. Dass die Hauptbücher des Zigeunerlagers Auschwitz-Birkenau erhalten geblieben sind, ist einer Heldentat zu verdanken. mehr
Einzigartige Sammlung für Forscher erschließen · WLZ-FZ-Serie über den Internationalen Suchdienst (Folge 9)
Eine Transportkarte von Anne Frank. Eine Liste von Oskar Schindlers jüdischen Zwangsarbeitern. Ein Gestapo-Dossier („hat sich separatistisch betätigt“)über Konrad Adenauer: 26 000 laufende Meter umfasst der Bestand des ITS-Archivs. mehr
Rostislav Polchaninov landete bei Kriegsende in Nordhessen · WLZ-FZ-Serie über den ITS (Folge 10)
Ideologien, Diktaturen, Weltkriege: Das Leben von Rostislav Polchaninov steht exemplarisch für den Verlauf des 20. Jahrhunderts. mehr
Interview mit Archivleiter Udo Jost · WLZ-FZ-Serie über die Arbeit des Internationalen Suchdienstes (Folge 11)
Am Ende des Krieges gab es in Deutschland etwa neun Millionen Displaced Persons, Überlebende der NS-Verfolgung und Zwangsarbeit, von denen viele nicht in ihre Heimatländer zurückkehren konnten und wollten. Unter sie hat sich auch der mutmaßliche KZ-Aufseher John Demjanjuk gemischt. WLZ-FZ-Redakteur Thomas Kobbe sprach mit Udo Jost, dem Archivleiter beim Internationalen Suchdienst, über DPs und die Grauzone zwischen NS-Opfern und Tätern. mehr
Das Schicksal der Familie Martens im Zweiten Weltkrieg · WLZ-FZ-Serie über die Arbeit des Internationalen Suchdienstes (Folge 12)
„Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut In der wir untergegangen sind Gedenkt Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht Auch der finsteren Zeit Der ihr entronnen seid.Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.“ (Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen) mehr
Der Ablauf ist immer gleich. Ein Briefumschlag liegt im Briefkasten, darin liegen 10.000 Euro und ein Zeitungsartikel, der einen Hinweis darauf gibt, an wen das Geld gehen soll. Einen Absender gibt es nicht. Braunschweig rätselt, wer dieser anonyme Spender sein könnte, der schon 120.000 Euro verteilt hat. mehr