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WLZ-FZ und Willinger Bergretter geben Ratschläge zum Schutz des Körpers gegen Kälte

Zwiebelprinzip gegen großes Zittern

Waldeck-Frankenberg (nv). Die Zähne klappern, auf den Armen bildet sich Gänsehaut: Minustemperaturen im zweistelligen Bereich sind selbst für die wintererprobten Waldeck-Frankenberger nicht alltäglich. Die WLZ-FZ gibt Tipps zum Schutz des Körper gegen die sibirische Kälte.

Vermummung erlaubt. Trockene und warme, möglichst winddichte Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ist das A und O als Schutz gegen die Kälte. Mehrere dünne Kleidungsschichten sind einer dicken Jacke und Hose vorzuziehen.

© pr

Verantwortlich für die derzeitige Kälte ist das Sibirienhoch Cooper. Da vor allem der Ostwind dafür sorgt, dass sich die gefühlten Temperaturen auch tagsüber im zweistelligen Minusbereich halten, raten die DWD-Experten, sich warm anzuziehen und Außentermine wenn möglich zu vermeiden.Wer sich berufsbedingt oder in seiner Freizeit dennoch im Freien aufhält, sollte seinen Körper auf jeden Fall vor dem großen Zittern schützen. Kleinkinder und (Winter-)Sportler müssen sich besonders in Acht nehmen.

„Trockene und warme, möglichst winddichte Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ist das A und O“, betont Frank Köster, Chef der Willinger Bergwacht und Rettungsassistent beim Deutschen Roten Kreuz. Mehrere dünne Kleidungsschichten sind demnach einer dicken Jacke und Hose vorzuziehen. Atmungsaktive Materialien vermindern das Schwitzen.  „Besonders bei Kindern müssen Kältebrücken verhindert werden, um die Wärme am Körper zu halten“, ergänzt der Fachmann. Weil sich Kinder viel bewegen, sollte immer wieder darauf geachtet werden, dass zum Beispiel die Ärmel über die Handschuhe gezogen sind oder die lange Unterhose fest in den Strümpfen steckt. Mützen, die nur das Gesichtsfeld freilassen, empfiehlt Köster ebenfalls. Größere Kinder oder Erwachsene tragen stattdessen eine Gesichtsmaske. Zum Schutz von Haut und Lippen dienen vaselinehaltige Cremes, keinesfalls Feuchtigkeitscremes anwenden.

Für Menschen mit empfindlicher Haut, die zum Beispiel unter (anhaltender) Gesichtsrötung (Rosacea) leiden, kann Kälte besonders unangenehm werden. Insbesondere Temperaturwechsel zwischen kalt und warm verstärken die Gesichtsrötung. Wer seine Haut vor dem Ausflug ins Freie mit Kälteschutzcreme behandelt, sollte diese bei der Rückkehr ins Haus mit einem Taschentuch abtupfen, damit kein Wärmestau entsteht. Auch Skimaske und Schal rechtzeitig ablegen und nicht vergessen: Creme auftragen, wenn es wieder nach draußen geht.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Mittwoch, 1.Februar


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