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Waldeck-Frankenberg

Weniger Weizen für mehr Geld

Waldeck-Frankenberg (es/resa). Knapp die Hälfte des Weizens im Landkreis ist schon eingebracht. Qualität und Quantität haben unter dem Wetter gelitten, hohe Preise gleichen den Verlust der Landwirte aber aus.
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Die Hälfte der Weizenernte im Landkreis ist eingebracht – wie hier bei Nordenbeck. Die Qualität hat unter Hitze und Regen gelitten, weil der Weizen auf dem Weltmarkt aber knapp wird, steigen die Preise

© Theresa Demski

An den Raiffeisen-Kornhäusern im Landkreis herrscht dieser Tage reger Schlepperverkehr. Landwirte liefern hier ihren Weizen an. Und es fällt auf, dass die meisten Bauern gut gelaunt sind. Kein Wunder: Gab es im vergangenen Jahr noch neun Euro für den Doppelzentner Weizen, durften sich Anfang August die Landwirte schon über 18 Euro für den Doppelzentner, also 100 Kilogramm Weizen freuen. Aktuell ist der Preis für den Backweizen schon wieder etwas gesunken, rangiert aber mit 16,50 Euro immer noch deutlich über den Preisen des Vorjahres. Denn der Weizen auf dem Weltmarkt wird knapp, auch wenn die Scheunen in den USA bereits voll sind. Weil aber Brände große Getreideflächen zerstörten, riefen die Russen bereits am 15. August ein Exportverbot für Getreide aus. Statt 15 Millionen Tonnen Weizenexport, müssen sie in diesem Jahr wohl Getreide kaufen. Davon profitieren nun die Landwirte in Waldeck-Frankenberg.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Mittwoch, 25. August 2010.


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