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Waldeck-Frankenberg: Breitbandinternet bis Ende 2012 fast flächendeckend

Weiße Flecken werden kleiner

Waldeck-Frankenberg (lb). Fast so gut wie in Frankfurt – so soll die Versorgung mit Breitbandinternet im Landkreis Waldeck-Frankenberg zum Jahresende sein.

So soll der Landkreis Waldeck-Frankenberg zum Jahresende mit Breitband-Internet versorgt sein. Weiße Flecken gibt es nur noch wenige.

© Grafik: Landkreis

Für Rhenegge, Sudeck, Benkhausen, Vasbeck in der Gemeinde Diemelsee, Elleringhausen und Nieder-Waroldern (Twistetal), außerdem Hüttenrode (Haina) ist die Nachricht nicht so erfreulich: Die sieben Orte bleiben weiße Flecken auf der Versorgungs-Karte. Immerhin: Für sie strebe der Landrat eine schnelle Ersatzlösung an, teilt das Kreishaus mit. In weiten Teilen des Kreises wird bis Ende des Jahres aber eine Internetversorgung mit Downloadgeschwindigkeiten zwischen acht und 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) vorhanden sein, teilweise werden sogar mehr als 50 Mbits/s erreicht. Bandbreiten ab 16 Megabit pro Sekunde machen etwa Fernsehen übers Internet in HD-Qualität möglich.

Noch Ende 2010 klafften große Lücken in der Breitbandversorgung. Mit Fördergeldern aus dem Programm „Mehr Breitband in Hessen“ des Wirtschaftsministeriums wird das schnelle Internet in Waldeck-Frankenberg jetzt ausgebaut. Stellvertretend für die Kommunen hatte der Landkreis Anträge gestellt, um die Zuschüsse zu erhalten. Mit Erfolg, denn die 13 interessierten Städte und Gemeinde haben eine Förde-rung von 915 000 Euro erhalten, 610 000 Euro müssen sie selbst einsetzen, der Kreis gewährt dazu aber einen Zuschuss in  Höhe von jeweils zehn Prozent.

Vom Geschwindigkeitsrausch ist ein nicht unerheblicher Teil der Waldeck-Frankenberger aber noch immer weit entfernt: In einem knappen Drittel der Kreisfläche wird nur die so genannte „Grundversorgung“ von mindestens einem Mbit/s (DSL 1000) verfügbar sein. Damit ist es möglich, durchs Internet zu surfen und Mails zu bearbeiten. Für das Ansehen von Videos braucht es aber schon Geduld, und hochauflösendes digitales Fernsehen ist keine Option. Eng wird es, wenn in der Familie mehrere gleichzeitig auf das Internet zugreifen. Viele Unternehmen sind zudem auf eine möglichst hohe Bandbreite angewiesen. Wenn zum Beispiel Planungs- oder Grafikdateien online übertragen oder Daten zur Sozialversicherung digital übermittelt werden müssen, 

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 20. Januar


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