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Vöhl: Mitgliederversammlung der FWG

Steuber löst Niederstraßer als FWG-Kreisvorsitzender ab

Vöhl-Herzhausen (resa). Einstimmig wählten die Freien Wähler am Samstag Uwe Steuber zum Nachfolger von Peter Niederstraßer als Kreisvorsitzenden. Der war zuvor auf eigenen Wunsch zurückgetreten.

Wechsel an der Spitze: Kreisvorsitzender Uwe Steuber und Vorgänger Peter Niederstraßer, Heinfried Horsel, Gerhard Germann, Klaus Teppe, Willi Arnold, Bernd Häfner vom Landesverband, Manfred Steiner und Hubert Thorwirth (v.l.).

© Theresa Demski

Mit einem neuen Vorsitzenden startet die Freie Wählergemeinschaft in eine neues Kapitel ihrer Geschichte. Während der Jahreshauptversammlung am vergangenen Samstag wählten die Mitglieder einstimmig den Lichtenfelser Bürgermeister Uwe Steuber zum Kreisvorsitzenden. Vorgänger Peter Niederstraßer hatte während seines Berichtes seinen Rücktritt erklärt: „Der Kreisvorsitzende muss in der politischen Materie stecken“, sagte er, „seit meiner vorzeitigen Abberufung als Erster Kreisbeigeordneter bin ich aber nicht mehr in den Kreisgremien vertreten.“ Und weil die FWG eben auch an die nächste Kommunalwahl denken müsse, sei es jetzt der richtige Zeitpunkt, im FWG-Vorstand Veränderungen vorzunehmen. Seinen Vorstandskollegen und auch vielen Mitgliedern schmeckte diese Entscheidung nicht. „Das sieht ja aus, als würden wir Peter Niederstraßer wie eine heiße Kartoffel fallen lassen“, hieß es. Der Vorstand widersprach deutlich: „Wir hätten uns alle gewünscht, dass er bleibt“, betonte Fraktionschef Willi Arnold.

Niederstraßer schlug schließlich Uwe Steuber als neuen Kreisvorsitzenden vor, die Versammlung schloss sich der Empfehlung an. „Seit mehr als 20 Jahren ist die FWG meine politische Heimat“, erklärte der Lichtenfelser Bürgermeister nach seiner Wahl, „jetzt möchte ich etwas zurückgeben.“ Er sei ein Teamspieler, betonte er. Und ein Vorsitzender könne nur so gut sein wie sein Team. Und dann schwor der neue FWG-Kreisvorsitzende die Wählergemeinschaft auf die Zukunft ein: „Wir wollen 2016 wieder die drittstärkste Kraft im Kreis werden“, betonte er, „und wir müssen der momentanen Klientelpolitik nach Gutsherrenart ein Ende setzen.“

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung und der Frankenberger Zeitung von Montag, 30. Januar 2012.


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