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Vöhl-Asel

Polizei bricht Suche nach im Edersee ertrunkenen Angler ab

Vöhl-Asel (jos). Nachdem spezielle Spürhunde am Donnerstag die Leiche des im Edersee ertrunkenen Anglers gewittert hatten, rückten am Freitag Taucher zur Bergung aus. Doch sie mussten die Suche erfolglos abbrechen.
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Nur rund 30 Zentimeter weit reiche die Sicht in dem trüben Edersee-Wasser, erklärte Polizeisprecher Dirk Virnich gegenüber der WLZ-FZ. Trotzdem unternahmen die Taucher der Bereitschaftspolizei aus Wiesbaden und Mühlheim/Main gestern Mittag zwei Versuche, die Leiche des vorige Woche ertrunkenen Anglers zu bergen.

Gegen 12 Uhr fuhr das erste Taucher-Team begleitet von Beamten der Wasserschutzpolizei auf den See. Doch die Suche nach der Leiche des ertrunkenen Anglers blieb erfolglos. Auch ein zweites Team konnte den Vermissten nicht finden. Gegen 14 Uhr brachen die Beamten die Suche ab.

 

25 Beamte im Einsatz

 

„Die Gesundheit der Taucher hat Vorrang“, betonte Virnich und verwies auf die Temperatur des Edersee-Wassers, die bei etwa vier Grad liege. Ob und wenn ja wann die Suche nach dem Taucher fortgeführt wird, dazu konnte Virnich gestern nichts sagen. „Das muss jetzt erst geklärt werden“, sagte der Sprecher der Polizeidirektion Wal-
deck-Frankenberg. Weil es sich bei dem ertrunkenen Angler formell um eine Vermissten-Sache handelt, ermittelt die Korbacher Kriminalpolizei. Insgesamt waren bei dem gestrigen Einsatz rund 25 Beamte von Bereitschafts-, Wasserschutz- und Kriminalpolizei im Einsatz.

 

Der im Edersee ertrunkene Angler, ein 54-jähriger Mann aus Warburg, war vorigen Donnerstag beim Eisangeln in das Wasser eingebrochen. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, war er derjenige, der seinem Bekannten zur Hilfe kommen wollte, weil dieser in den See gestürzt war. Der zuerst Eingebrochene wurde letztlich gerettet. Eine Anwohnerin zog ihn aus dem See. Bei der dramatischen Rettungsaktion war die Anwohnerin selber zwischenzeitlich in das Eiswasser eingebrochen. Weil die aus Sibirien stammende Frau allerdings eine Ausbildung in Eisrettung hat, konnte sie zuerst sich und dann auch den einen der beiden Angler mithilfe einer Leiter aus dem Wasser befreien.

 


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  • Suche eingestellt Denkmalan – 09.03.10
    Für die Angehörigen ist es sehr, sehr bitter, wenn die Suche nach dem ertrunkenen Angler einfach so eingestellt wird.
    Man könnte doch die Ventile der Sperrmauer öffnen und das Wasser soweit ablassen, bis die Brücke frei ist. Wenn man es schon nur für eine Firma an der Weser immer wieder ablässt, dann kann man es doch auch für einen solchen Fall erst recht mal tun, oder?
    Da heiligt doch der Zweck dieses Mittel.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Vermisster Eisangler Angler – 09.03.10
    In zwei Monaten ist die Brücke wieder frei vom Wasser dann gehts bestimmt einfacher Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Fehlerteufel Leser – 06.03.10
    Ob und wenn ja wann die Suche nach dem Taucher fortgeführt wird, dazu konnte Virnich gestern nichts sagen.
    ... huch - Taucher auch verschwunden?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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