Wittekind Fürst zu Waldeck und Pyrmont (links) und Erich Fischer (rechts) ehrten Karl-Friedrich Bangert, Fritz Fischer und Christian Becker (v.l.) im Namen des Hessischen Waldbesitzerverbandes für ihren außerordentlich engagierten Einsatz.
Zu der Versammlung der Kreisgruppe Waldeck-Frankenberg des Hessischen Waldbesitzerverbandes kamen am Freitagmorgen rund 100 Waldbesitzer – vom Kleinprivatwald bis zum Hessenforst – für dreieinhalb Stunden im Landgasthof Kiepe in Mühlhausen zusammen. Auf der Agenda standen auch die Bedeutung der Zertifizierung nach PEFC, Neues aus der Forstpolitik, Vorstandwahlen und Ehrungen.
„Angesichts immer neuer Forderungen, mehr Wald unter Schutz zu stellen, stelle ich unseren Grundsatz klar: Die Verwendung von Holz ist das Beste, was wir für Natur und Naturschutz tun können“, unterstrich Karl Fischer, Vorsitzender der Waldeck-Frankenberger Waldbesitzer, in seiner Begrüßungsrede. Das bekräftigte auch Fürst Wittekind zu Waldeck und Pyrmont, Ehrenvorsitzender des Hessischen Waldbesitzerverbandes: „Fichten darf ich nicht anbauen, Buchen darf ich nicht fällen – wo von soll ich dann leben? Dann setze ich auf Windkraft, doch dazu müssen auch Bäume gefällt werden und das gibt wieder Ärger“, formulierte er.
Und Christian Raupach, Geschäftsführer des Hessischen Waldbesitzerverbandes, betonte: „Nachhaltigkeit ist bei uns gelebtes Prinzip. Wir Waldbesitzer haben uns seit 20 Jahren arrangiert, bereits 21 Prozent der Fläche steht unter FFH-Schutz. Mit ihren Forderungen nach weiterer Flächenstilllegung provozieren Naturschutzverbände, dass immer mehr Holz eingeführt werden muss aus Ländern, die unsere hohen Standards der Waldbewirtschaftung nicht mal annähernd einhalten“.
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