Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service

Waldeck-Frankenberg

Mittelstufenschule: "Viele Schulen sind schon weiter"

Waldeck-Frankenberg (nv). Die in Hessen geplante Vereinigung von Haupt- und Realschule unter dem Dach der Mittelstufenschule ruft bei Schulleitern und Eltern im Kreis geteilte Meinungen hervor. Die Richtung stimmt, aber einigen geht die Reform nicht weit genug.
Lesezeichen setzen:


„Ein Eingang, zwei Ausgänge“: Dies verspricht Ministerpräsident Roland Koch hessischen Schülern, wenn sich Haupt- und Realschule unter dem Dach der Mittelstufenschule vereinen.

© Natalie Volkenrath

Mit Blick auf Pläne der Landesregierung zur Sekundarstufe I sind sich die Pädagogen in einem Punkt jedoch einig: „Wir brauchen weitere Informationen, vor allem über die Aufbaustufe“, berichtet Michael Gering, Leiter der Louis-Peter-Schule (LPS) in Korbach. Diese Auskünfte sind nötig, um den Entwurf der Mittelstufenschule mit den bisherigen Unterrichtsformen vergleichen zu können.

Ob verbundene Haupt- und Realschule oder Grund-, Haupt- und Realschule mit Förderstufe – der gemeinsame Unterricht ist in Waldeck-Frankenberg nicht neu. Fünft- und Sechstklässler drücken größtenteils gemeinsam die Schulbank, besuchen allenfalls in einzelnen Fächern Kurse mit unterschiedlichem Leistungsniveau. „Aufgrund geringer Schülerzahlen haben wir Mädchen und Jungen auch schon bis zum Ende der siebten Klasse gemeinsam unterrichtet“, erläutert Martina Schütz, Leiterin der Ense-Schule in Bad Wildungen. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht und überlegen, ob wir dieses Modell bis zum Ende der siebten oder achten Klasse fortführen.“ Um die Schüler adäquat auf Haupt- und Realschulabschluss vorzubereiten, solle dann jedoch die Trennung erfolgen. Den schulformübergreifenden Unterricht würden auch ihre Kollegen Michael Gering und Erhard Wagner (Ortenbergschule Frankenberg) gern ausweiten.

Wagner gehört allerdings zu den Kritikern, denen die Reform nicht weit genug geht: „Der Entwurf ist halbherzig, weil viele Schulen heute schon weiter sind“, hebt der Frankenberger hervor.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 6. März 2010.


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige

WLZ-FZ bei facebook


Facebook

Anzeige

Lokale Nachrichten von Bürgerreportern

myheimat.de

Die lokale Mitmach-Plattform unserer Zeitung: Bürger berichten aus Ihrem Heimatort. Die besten Beiträge werden in Ihrer Zeitung abgedruckt. mehr


 

Buntes

Nach tödlicher Überdosis

Chantals Pflegeeltern nahmen bis zuletzt Heroin

Mehr als hundert Menschen gedachten mit einem Gottesdienst der an einer Überdosis der Ersatzdroge Methadon gestorbenen Chantal.

Mehrere Hundert Menschen haben in Hamburg mit einem Trauermarsch der an einer Methadonvergiftung gestorbenen elfjährigen Chantal gedacht. Medien der Hansestadt berichten unterdessen, dass die Pflegeeltern noch bis vor Kurzem Heroin konsumiert haben sollen. mehr

KommentareKommentar/e



Aktuelle Umfrage

Sibirische Temperaturen in Waldeck-Frankenberg

Das Hoch Cooper beschert Deutschland zweistellige Minusgrade und schneidenden Wind. Eine Frage an die Männer: Tragen Sie bei Temperaturen wie diesen lange Unterhosen?

Gesundheitsportal


Gesundheitsportal

Terminkalender




Leben in unserer Region

Leben in unserer Region

Die neue Serie der Waldeckischen Landeszeitung / Frankenberger Zeitung gemeinsam mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, sowie der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. mehr


 

Lokale Videos

Bilder, die (sich) bewegen

Mit den WLZ-FZ-Videos können Sie sich zu allen Bereichen informieren, egal ob es sich um Nachrichten aus aller Welt handelt, um das Neueste aus Korbach oder die Filmtrailer der aktuellen Kinowoche. Für jeden Geschmack ist mit Sicherheit etwas dabei. mehr