Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service

Vöhl-Asel

Leiche des ertrunkenen Anglers vermutlich bei alter Aseler Brücke

Vöhl-Asel (jos). Mitten auf dem Edersee, in der Nähe der alten Aseler Brücke, haben drei Leichenspürhunde angeschlagen. Die Polizei vermutet dort die Leiche des ertrunkenen Anglers.
© Johannes Fuhr

Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich die Leiche an Teilen der vom See verdeckten Brücke festgefangen habe, hieß es am Donnerstagbeim Polizeieinsatz an der Stelle, wo vorige Woche ein Angler ertrunken ist. Vermutlich noch am Freitag sollen Taucher in den See gehen, um die Leiche zu bergen, erklärte ein Kriminalbeamter.

Mit Spürhunden hat die Wasserschutzpolizei am Donnerstag auf dem Edersee nach der Leiche gesucht. Bei den Hunden der Rasse Malinois handelt es sich um speziell für die Leichensuche auf dem Wasser ausgebildete Tiere. Sie gehören der nordrhein-westfälischen Landespolizeischule für Diensthundewesen in Stukenbrock an.

Die beiden Hundeführer Uwe Schröder und Thomas Nolte sowie ein Beamter der Wasserschutzpolizei nahmen jeden der drei Hunde einzeln auf einem Boot mit auf den See. Über eine heruntergelassene Bugklappe hatten die Hunde dann die Aufgabe, mit ihrem ausgeprägten und besonders geschulten Geruchsinn auf der Wasseroberfläche entsprechend Witterung aufzunehmen. Im Erfolgsfall schlagen die Hunde an, ansonsten verhalten sie sich ruhig

Bei der Suche zeigten alle auf dem Wasser eingesetzten Tiere im Bereich der alten Aseler Brücke entsprechend positive Reaktionen und machten ihre Hundeführer durch lautstarkes Bellen auf ihre Fundstelle aufmerksam. Damit sei davon auszugehen, dass sich die Leiche des ertrunkenen Anglers tatsächlich dort befindet, erklärte Schröder.

Die Hunde mit den Namen Toni, Kalle und Else sind Experten bei der Leichensuche auf dem Wasser. Rund anderthalb Jahre dauert die Ausbildung der Tiere, sagte der Hundeführer. Der Edersee ist den Vierbeinern bestens bekannt, denn die nordrhein-westfälischen Polizisten nutzen den See regelmäßig für Übungen mit den Hunden.

Der im Edersee ertrunkene Angler, ein 54-jähriger Mann aus Warburg, war vorigen Donnerstag beim Eisangeln in das Wasser eingebrochen. Sein Bekannter, der an anderer Stelle geangelt hatte und dem 54-Jährigen zu Hilfe kommen wollte, stürzte ebenfalls in den See. Er wurde allerdings gerettet. Eine Anwohnerin zog ihn aus dem See. Bei der dramatischen Rettungsaktion war die Anwohnerin selber zwischenzeitlich in das Eiswasser eingebrochen. Weil die aus Sibirien stammende Frau allerdings eine Ausbildung in Eisrettung hat, konnte sie zuerst sich und dann auch den einen der beiden Angler mit Hilfe einer Leiter aus dem Wasser befreien.


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Anzeige




Anzeige

WLZ-FZ bei facebook


Facebook

Anzeige




Anzeige

Aktuelle Umfrage

Praxisgebühr

Seit Wochen wird in der Politik darüber diskutiert, ob die Praxisgebühr für gesetzliche Krankenversicherte abgeschafft werden soll. Halten Sie die Gebühr, die pro Quartal zu zahlen ist, für sinnvoll?

Buntes

Emilia Romagna

Nachbeben erschüttern Norden Italiens

San Felice bei Modena.

Das Erdbebengebiet im Norden Italiens kommt nicht zur Ruhe. Auch in der Nacht zum Montag haben neue Erdstöße die Region Emilia Romagna erschüttert. Die beiden schwersten Nachbeben am frühen Montagmorgen erreichten eine Stärke von 3,7 und 3,6. mehr

KommentareKommentar/e



Lokale Nachrichten von Bürgerreportern

myheimat.de

Die lokale Mitmach-Plattform unserer Zeitung: Bürger berichten aus Ihrem Heimatort. Die besten Beiträge werden in Ihrer Zeitung abgedruckt. mehr


 

Gesundheitsportal


Gesundheitsportal

Terminkalender




Leben in unserer Region

Leben in unserer Region

Die Serie der Waldeckischen Landeszeitung / Frankenberger Zeitung gemeinsam mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, sowie der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. mehr