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Waldeck-Frankenberg

Lehrstellen sollen keine „Leerstellen“ sein

Waldeck-Frankenberg (tk). Korbach. „Für Betriebe wird es immer schwieriger, den passenden Auszubildenden zu finden.“ So beschreibt Rainer Kesper, Leiter des Arbeitgeberservices in der Korbacher Agentur für Arbeit, die veränderte Situation. Bis vor wenigen Jahren gab es deutlich mehr Bewerber als Ausbildungsplätze.
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Auszubildende passgenau vermitteln: Rainer Kesper leitet den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit.Foto: Thomas Kobbe

„Diese Zeiten sind vorbei“, bekräftigt Kesper. Weil die Schülerzahlen aufgrund des Bevölkerungsrückgangs abnehmen, das Lehrstellenangebot aber wieder das Niveau des Vorjahres erreicht, widmen sich die 21 Mitarbeiter des Arbeitgeberservices verstärkt der passgenauen Vermittlung. So übernimmt Kespers Abteilung auf Wunsch das komplette Bewerbungs-Management, sucht bundesweit nach geeigneten Lehrlingen oder verhilft Betrieben, die ausbilden wollen, aber aus finanziellen Erwägungen zögern, zu Fördermitteln. Häufig führe „die gefühlte Schere“ zwischen den Erwartungen des Betriebes und den anhand von Zeugnissen und im Lebenslauf nachgewiesenen oder eben fehlenden Fähigkeiten des Bewerbers dazu, dass Lehrstellen „Leerstellen“ bleiben, berichtet Kesper. Deshalb bestehe der erste Schritt im Serviceangebot darin, möglichst exakt das genaue Bewerberprofil zu ermitteln. Für kleinere Firmen vorteilhaft sei die Möglichkeit, das komplette Verfahren von der Agentur abwickeln zu lassen. Schulabgänger werden angeschrieben oder direkt angesprochen, Unterlagen gesichtet, geeignete Bewerber empfohlen. Und sollte partout mal kein passender Berufsanfänger zu finden sein, könne die Agentur alternative Personalvorschläge machen. Mit Unterstützung eines Qualifizierungsprogramms ließen sich so auch arbeitssuchende Erwachsene vermitteln. Der Arbeitgeber spare auf jeden Fall Geld und Zeit. Genau betrachtet habe er diese Dienstleistung über die Sozialversicherungsbeiträge bereits mitfinanziert


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