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Denkmalpreis an engagierte Hauseigentümer mit handwerklichem Geschick

Kulturelle Identität in Stein

Volkmarsen (es). Ein Abriss kann ein neuer Anfang sein. So war es jedenfalls beim Steinhaus in der Volkmarser Pfortenstraße. Hier fand am Donnerstag die feierliche Übergabe der Denkmalschutzpreise des Landkreises Waldeck-Frankenberg statt.
 
 

Gewinner aus dem Landkreis vor dem ältesten Gebäude in der Volkmarser Altstadt: Jochen Siebert hat das Steinhaus in der Pfortenstraße vorbildlich saniert. Dafür überbrachte ihm Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf einen Sonderpreis im Rahmen des Denkmalpreises Waldeck-Frankenberg.

© Elmar Schulten

 Zum zweiten Mal hat der Landkreis den Denkmalschutzpreis an Hausbesitzer verliehen, die sich engagiert für die Erhaltung historischer Bausubstanz in Waldeck-Frankenberg eingesetzt haben.Mit einem Preisgeld von jeweils 1500 Euro wurden die Häuser von Stefan Lang-Primavera in Battenhausen, von Olga und Heinz Röhle in Helmscheid sowie von Helga Wagner und Jochen Bischoff in Sachsenberg bedacht. Das Haus von Jochen Siebert in Volkmarsen erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Ausgezeichnet wurde außerdem der Kulturkreis Sachsenberg.

Die Laudatio auf die Preisträger hielt der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf. Er wies darauf hin, dass  das historische und kulturelle Erbe die Identität des Landkreises ausmache. Insgesamt stünden in Waldeck-Frankenberg 2500 Einzelobjekte und 270 Ensembles unter Denkmalschutz. Deren Erhaltung gelinge immer dann besonders gut, wenn sich Menschen mit ganzer Kraft dafür einsetzten.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 3.Februar


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