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Waldecker Land

Kreisbauernverband Waldeck diskutiert über Zukunft

Ein schlechtes Jahr liegt hinter den Bauern. Und nun könnten die Zuschüsse radikal gekürzt werden. Grund genug für den Kreisbauernverband Waldeck, Staatssekretär Mark Weinmeister zur Vertreterversammlung nach Sachsenberg zu bitten.

Staatssekretär Mark Weinmeister stand dem Kreisbauernverband Waldeck mit Heinz Brühmann, Dr. Christof Nüsse, Friedrich Pohlmann, Friedhelm Dietzel und Karsten Schmal an der Spitze Rede und Antwort.

© Theresa Demski

Waldecker Land (resa). Vor allem zwei Probleme machen den Bauern in Waldeck-Frankenberg dieser Tage zu schaffen: Auf der einen Seite drohen ihnen neue EU-Regeln die Flächenprämien zu verhageln. Die werden aus dem öffentlichen Topf jedes Jahr wieder an die Landwirte ausgezahlt und sichern für viele das Überleben. Während die Schweden nun dafür plädieren, nur noch besonders ökologisch wertvoll arbeitende Landwirte zu prämieren, kämpfen die Deutschen um die Erhaltung des alten Konzepts. Auf der anderen Seite ärgern sich die Landwirte in Waldeck-Frankenberg über das neue Emissionskataster. Das teilt Felder in schädliche und weniger schädliche Flächen ein, schafft zusätzliche Auflagen und damit finanzielle Nachteile. „Nun ist aber das Problem, dass der Computer viele Flächen falsch erfasst hat“, beklagt Heinz Brühmann, Geschäftsführer des Bauernverbandes Waldeck und fordert Änderungen. Beide Probleme standen auch gestern Vormittag bei der Vertreterversammlung des Kreisbauernverbandes Waldeck im Mittelpunkt der Diskussionen. Zu Gast war Mark Weinmeister, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Samstag, 13. März 2010.


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