Werner Abel von der Wasserschutzpolizei Wiesbaden bringt das Sonargerät zu Wasser. Foto: Polizei
Unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei in Waldeck wurde das hochmoderne Suchgerät eingesetzt. Es wird in geringem Abstand hinter einem Boot hergezogen und sendet Ultraschallwellen aus, die vom Untergrund und von Objekten im Wasser reflektiert werden. Die Daten werden auf einem Monitor sichtbar gemacht. Das Sonargerät ist die neueste Errungenschaft der hessischen Wasserschutzpolizei und der Sucherfolg hängt ganz wesentlich von der Erfahrung des Bildauswerters ab. Aus diesem Grund wurden auch die Hauptkommissare Gerold Simon von der Wasserschutzpolizei in Germersheim in Rheinland-Pfalz und Werner Abel von der Wasserschutzpolizei in Wiesbaden mit der Auswertung der Bilder betraut. Die zweistündige Suche erbrachte aber nicht den erhofften Erfolg, so dass die beiden bereitgehaltenen Tauchergruppen aus Mülheim und Mainz-Kastell mit 25 Mann nicht zum Einsatz kamen. Der Einsatz des Sonargerätes ist sehr zeitaufwändig und kann deshalb nicht auf den ganzen See ausgedehnt werden. Er ist nur sinnvoll, wenn sich konkrete Anhaltspunkte ergeben. Mit der erfolglosen Suche am Donnerstag wird die technische Suche nach dem Vermissten eingestellt. Streifen der Polizeireviere Korbach, Frankenberg und Bad Wildungen sowie der Wasserschutzpolizei werden aber weiterhin die Uferregionen nach dem Leichnam absuchen.
Mehrere Hundert Menschen haben in Hamburg mit einem Trauermarsch der an einer Methadonvergiftung gestorbenen elfjährigen Chantal gedacht. Medien der Hansestadt berichten unterdessen, dass die Pflegeeltern noch bis vor Kurzem Heroin konsumiert haben sollen. mehr