Zwei Reisen hat sich Ex-Landrat Helmut Eichenlaub gleich zweimal bezahlen lassen. Das stellte der Akteneinsichtsausschuss fest.
Zumindest fand Landrat Dr. Reinhard Kubat am Montag Morgen einen Anruf aus Österreich auf seinem Anrufbeantworter vor, dass man Eichenlaub dort noch an diesem Tag erwarte. Dabei hatte der Ex-Landrat laut Kubat über einen Rechtsanwalt aus Frankfurt mitteilen lassen, dass er bis zum 10. September krankgeschrieben ist. Zur „Schonung des Patienten“ möge man von weiteren Nachfragen bis dahin absehen. Der Landkreis hatte dem ehemaligen Verwaltungschef zuvor eine Frist bis zum 26. August gesetzt, innerhalb derer er fehlende Informationen zu seinen Dienstreisen ergänzen sollte. „Wenn ich dann dieses höre, kommt mir das komisch vor“, so Kubat zu den Neuigkeiten aus dem Burgenland: „Was passiert hier eigentlich?“
Mehr Klarheit gab es bei zwei Dienstreisen, deren Kosten sich Eichenlaub nachweislich doppelt erstatten ließ: Eine Reise vom 11. bis 12. August 2009 nach Zürich hatte sich der damalige Landrat sowohl von der Sparkasse als auch vom Landkreis bezahlen lassen. Die Kosten für eine Reise vom 20. bis 22. Oktober 2009 nach München ließ er sich vom Kreis und von der Energie Waldeck-Frankenberg erstatten.
Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ am Dienstag, 31. August 2010.
Eine Klage will er vermeiden, die angebotene Pauschal-Entschädigung von 11.000 Euro hält er aber nicht in jedem Fall für angemessen: Anwalt Andreas Widmann vertritt deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffs, das vor einem Monat in Italien verunglückte. mehr
Kommentare
"Sumpf Eichenlaub" Öffentlich-Rechtlich – 01.09.10
Ich beantrage hiermit öffentlich, Herrn Staatsanwalt Jung von seinen sonstigen Pflichten freizustellen, damit er ausreichend Zeit hat, um1. den kreispolitischen Sumpf trockenzulegen und
2. den kommunalpolitischen Schlamm gleich mit auszutrocknen
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Eichenlaub wii – 01.09.10
Dieser Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht (siehe „Nutzungsbedingungen für Leserkommentare“ unten auf der Startseite der WLZ-FZ-Homepage). Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenLandrat Burgenlandland Freidenker – 31.08.10
Österreich war schon immer ein schwieriges Land. Der "Meineidbauer" wurde nicht umsonst in Österreich gedreht. Aus unserer Geschichte wissen wir, wer alles aus Österreich kam. Vielleicht haben die häufigen Burgenlandfahrten den Charakter verdorben. Achtung auch auf die mitgefahrenen Kreisbeigeordneten, egal welcher Partei. Wer hat sich denn in all den letzten Jahren bei diesen "Bittschöns" herum getrieben?Es wäre von Interesse, die Urlaubsgewohnheiten unserer Kreisbeigeordneten und Kreistagsmitglieder mal zu erfahren. Wer ist den häufiger eher 'gen Süden (Österreich und Schweiz) gefahren?
Jetzt "Hosen runter" wir stehen vor einer Kommunalwahl, dies ist die beste Auslese!
Weg mit dem korrupten Pack.
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Österreichs Zeitungen berichten auch... Meinereiner – 31.08.10
Kein Witz! Hab's von anderen gehört, die dieses Jahr schon Urlaub da unten gemacht haben.Aber würde mich mal auch interessieren, was unsere Partnerregion da unten so über den Ex-Landrat denkt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
will doch keiner wissen kurhesse – 31.08.10
Ist doch so, dass eigentlich keiner daran interessiert ist, den feinen Herren zu verknacken. Denn wo einer nimmt muss auch einer geben. Und wenn die Sparkasse ungerechtfertigt Geld verteilt gibt's da auch Ärger.Aber in guter alter Al Capone Manier könnte das Finanzamt den Mann wegen der doppelten Abrechnung dran kriegen. Die hat er nämlich sicher nicht auf der Steuererklärung angegeben. Na denn: Nicht immer auf CDs aus dem Auslanf warten - selber aktiv werden ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
feiern unglaublich – 31.08.10
Der Höhepunkt wäre noch, das unser Ex-Landrat gestern bei unserem Ex-Ministerpräsident das Ende der Ära-Koch mitgefeiert hätte. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSpesenabrechnugen eddilein – 31.08.10
Kleiner Tipp an Landkreis,EGF sowie Sparkasse - Spesenabrechnugen vom Ex-Landrat in gewissen Lokalen, zb.Frankenberg, vielleicht doppelt und dreifach abgerechnet. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEichenlaub Henner – 30.08.10
Der arme Herr Eichenlaub ist zu krank, um Fragen der Kreisverwaltung zu beantworten. Aber er ist fit genug, um in gewissen Lokalen zu verkehren und sich im Burgenland feiern zu lassen.Da kommt man wirklich ins Zweifeln und kann nur den Kopf schütteln. Der Höhepunkt wäre noch, wenn er zur Weinlese auf seinen Weinberg in Neudorf bei Dietzel erscheinen würde.
Alles nur ein Märchen oder doch Realität ? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Verdunklungsgefahr Politik – 30.08.10
Wann endlich schnappt sich die Justiz diesen Herrn und steckt ihn wegen Flucht- oder/und Verdunklungsgefahr in Untersuchungshaft. So geschieht dies zumindest im Bonner Raum, und erst wenn die Person die Betrugsfälle zugibt darf sie wieder zur Familie. Wann lernt die Justiz in Nordhessen? So geht es doch nicht weiter! Der kranke Herr Eichelaub fährt ins Burgenland. Was will er da? Braucht er zur Verteidigung Mitstreiter? Oder was wird noch zu finden sein, und er muss im Burgenland die Sachen verschwinden lassen? Also lassen wir Taten folgen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenex Landrat Gierig Stoppelhopser – 30.08.10
Otto Normal-Bürger würde sich unter den gleichen Umständen sicher schon längst in U-Haft befinden, warum dieser Herr nicht???Gibt es in Deutschland denn schon die 3 Klassen-Justiz???? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenEichenlaub IV Privatfernsehen – 30.08.10
Vielleicht sollte die Kreisverwaltung die Sache mal an das Sozialamt weitergeben, denn die haben einen eigenen Stil entwickelt. Sobald ein Hartz-IV-Empfänger verdächtigt wird, irgend etwas zu viel bekommen zu haben, wird es ihm abgezogen von den laufenden Leistungen. Zudem laufen doch auch manchmal Kontrolleure herum, die nachsehen, ob jemand wohnt, wo er angemeldet ist und die nach den Zahnbürsten sehen. Die hätten schon längst in Schreufa sein können und ihn dann mal zum Amtsarzt mitnehmen können.Also: Zahlung der Bezüge einstellen und mit dem entstandenen Schaden verrechnen. Vielleicht wird er davon ja wieder etwas gesünder.
Und die WLZ könnte ja mal im Zuge der Partnerschaft mit ihren burgenländischen Kollegen enger zusammenarbeiten. Mal sehen, was die so zu berichten haben... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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