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Kreistag. CDU und Linke fordern Übergangslösung

AST-Verkehr: Lücke schnell schließen

Waldeck-Frankenberg (jk). Der AST-Verkehr im Landkreis bietet weiter politischen Zündstoff. Vorige Woche wurde bekannt, dass die Anruf-Sammel-Taxis im oberen Edertal und in Frankenberg von Februar bis Ende April eingestellt werden. Erst Anfang Mai sei dort mit einer neuen Lösung zu rechnen, signalisierte Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), die den öffentlichen Linienverkehr in Waldeck-Frankenberg organisiert.

Anruf-Sammel-Taxis: Für die verwaisten Linien im oberen Edertal und in Frankenberg soll eine Übergangslösung her.

© Archiv

Hintergrund: Bei der neuen Ausschreibung der Linien fanden sich bislang keine Anbieter. Im Kreistag wurde am Montag indes der Ruf nach einer Übergangslösung laut. CDU-Sprecher Alf Höfer begründete einen Dringlichkeitsantrag der CDU, eine Zwischenlösung schnellstmöglich umzusetzen: „Es muss kein AST-Verkehr ein, aber irgendein Übergangsangebot muss es doch geben.“ Ins gleiche Horn stieß die Linkspartei. „Wir unterstützen den CDU-Antrag“, betonte Linke-Fraktionschef Ingo Hoppmann. Zumal die Linke noch im Dezember einen ähnlichen Antrag zurückgezogen habe – „mit dem Hinweis des Landrats, dass die Sache irgendwie läuft“. Doch nun sei nicht mal der 1. Mai bei den Linien im Südkreis sicher.

Grünen-Fraktionschef Jürgen Frömmrich plädierte, den Antrag zunächst in den Ausschüssen zu beraten. Doch Landrat Dr. Reinhard Kubat (SPD) versprach: Ab 1. Mai bestünden gute Chancen, nächste Woche solle dafür die Entscheidung fallen. Eine Ausschussberatung wollte Kubat nicht abwarten, „sondern wir machen das jetzt gleich“.  Zur Debatte stehen bei der Übergangslösung etwa Busse – oder gar vorübergehend wieder „Fifty-fifty-Taxis“. Der Finanzausschuss des Parlaments soll das Thema schnellstens auch beraten.


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