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Rennertehausen: „Landleben – Erinnerungen werden lebendig“

Wie Fernsehen Fernsehen macht

Allendorf - Rennertehausen (ni). „Es ist das bisher größte Projekt unseres Hobby-Heimatfilmers Lothar Markwitz“, sagt Walter Sellmann.

Rund 300 Zuschauer sahen den ersten Teil des Films „Landleben – Erinnerungen werden lebendig“ am vergangenen Sonntag im Rennertehäuser evangelischen Gemeindehaus.

© Hofmann

Rund 300 Zuschauer sahen am vorigen Sonntag den ersten Teil des Films „Landleben – Erinnerungen werden lebendig“. Am morgigen Sonntag, 29. Januar, wird um 16 und um 18 Uhr der zweite Teil des Films von Lothar Markwitz im evangelischen Gemeindehaus gezeigt. Rund 80 Mitwirkende aus Rennertehausen und Umgebung erhielten im vergangenen Sommer beim Dreh zum Film „Damals auf dem Lande“ des Hessischen Rundfunks einen Einblick in die Art und Weise, wie Fernsehen Fernsehen macht.

Die Dreharbeiten wiederum filmte Lothar Markwitz – er schildert also das „Making-of“, die Herstellung. Er ermöglichte mit seinem am vorigen Sonntag gezeigten Film auch Unbeteiligten zu sehen, wie das Fernsehteam um hr-Redakteurin Birgit Sommer arbeitete. Im Gemeindehaus zeigte er auf einer Leinwand den ersten Teil seines Films „Landleben – Erinnerungen werden lebendig“. Markwitz’ Film wiederholt nicht einfach, was bereits im Fernsehen zu sehen war. „Heute erwartet uns etwas ganz anderes“, sagte Walter Sellmann, der in Markwitz’ Film als Sprecher fungiert. Während der Hessische Rundfunk den Schwerpunkt auf die Berichte der um 1920 geborenen Zeitzeugen legte, fokussiert Markwitz sich auf Szenen, die Laiendarsteller aus Rennertehausen und Umgebung nachgespielt haben.

Darüber hinaus ist der Film mit insgesamt 180 Minuten Länge viermal so umfangreich wie der im hr-Fernsehen ausstrahlte Bei
trag, die Szenen können somit ausführlicher gezeigt werden. Markwitz’ Film bietet einen Einblick in die Arbeit des Fernsehteams. Oft ist die Redakteurin zu hören: „Und bitte!“ Die rund 300 Zuschauer im Gemeindehaus konnten unter anderem sehen, wie die Darsteller für den Dreh hergerichtet wurden, welche Anweisungen sie erhielten und wie mithilfe einer Nebelmaschine die richtige Atmosphäre für den Dreh im Schulhaus hergestellt wurde.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 28. Januar.


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