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Frohnhausen

Wanderung zum Kirchspiel-Jubiläum

Battenberg-Frohnhausen (ied). Ein Wandertag bildete den Abschluss der Veranstaltungen anlässlich des 300-jährigen Bestehens des Kirchspiels Frohnhausen/Eifa/Oberasphe.
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Von Frohnhausen aus machten sich die Teilnehmer auf die Wanderstrecke entlang des alten Konfirmandenwegs Richtung Oberasphe.

© Erwin Strieder

Wegen des Jubiläums feierte das Kirchspiel im Juli gleich drei Freilandgottesdienste an besonderen Orten, um das „alte“ Kirchspiel von neuer Seite kennenzulernen. Den Anfang machte „Schmedjost’s Garten“ in Oberasphe mit Obstbäumen, Blumen und Vogelgezwitscher. In Eifa fand der Gottesdienst auf dem Grillplatz „Am Scheid“ statt, von dort hatten die Besucher Sicht auf die Stelle, an der Eifa früher aufgebaut war, bevor es abbrannte und später an der heutigen Stelle neu errichtet wurde.

Auch in Frohnhausen fand der Gottesdienst an einem besonderen Ort statt, „vorm Kessel“ mit weitem Blick auf die Landschaft, in der sich die Kelten damals angesiedelt hatten, um später neue Dörfer zu gründen. Um die Verbundenheit der drei Dörfer Eifa, Frohnhausen und Oberasphe zu verdeutlichen, wurde zum Abschluss das Kirchspiel erwandert. Die Verantwortlichen wollten daran erinnern, dass die Menschen früher die Strecken zu Fuß, bei Wind und Wetter, zurücklegen mussten, um Gottesdienste, Konfirmandenunterricht und Christenlehre zu besuchen. Auch die Pfarrer mussten zu Seelsorge und Gottesdiensten den beschwerlichen Weg auf sich nehmen.

Der Wandertag begann mit einer Andacht in der Kirche in Eifa, in der Pfarrerin Michaela Frischholz unter anderem aus der Chronik erzählte. Nach dem Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ machten sich 50 Teilnehmer auf, um über den „alten Konfirmandenweg“ von Eifa nach Frohnhausen zu wandern. Dort angekommen, wurden die Wanderer mit Getränken versorgt, anschließend erinnerte Pfarrerin Frischholz in der Kirche an das Kloster, dessen Überreste das heutige Gotteshaus bilden.

Über den „alten“ Kirchweg wanderte die Gruppe schließlich weiter zum Grillplatz nach Oberasphe, wo Bratwurst und Getränke warteten. Die Eifaer, die nicht mitwandern konnten, kamen mit dem Planwagen nach Oberasphe. So wurde der Tag für alle Teilnehmer eine willkommene Gelegenheit, das Kirchspiel Frohnhausen mit allen Kirchengebäuden und seiner abwechslungsreichen Landschaft zu erleben.


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