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Frankenberg: Rettungswagen im Kreis sollen künftig identisch ausgestattet werden

Komfort für Retter und für Patienten

Frankenberg (da). Rund 125 000 Euro kostet ein Rettungswagen der neuen Generation. Zwei dieser Fahrzeuge hat der DRK-Kreisverband in Betrieb genommen.

Der Frankenberger Rettungsdienstleiter Christian Neuhaus im neuen Rettungswagen.

© Adel

Zwei alte Fahrzeuge wurden dafür ausgesondert. Äußerlich erkennbar sind die Mercedes Sprinter an modernen LED-Signalen. Doch für die Retter liegen die Vorteile in ganz anderen Details: Die medizinische Ausstattung der Fahrzeuge ist kreisweit vereinheitlich worden – denn immer wieder arbeiten die verschiedenen Rettungsdienste zusammen. Dann soll die Suche nach Medikamenten und Geräten vereinfacht werden, indem jedes Auto gleich ausgestattet ist. Mitarbeiter der verschiedenen Rettungsdienste haben sich auf eine Innenausstattung verständigt. „Wir lagen nicht weit auseinander mit unseren Vorstellungen“, sagt der Frankenberger Rettungsdienst-Leiter Christian Neuhaus.

Immer wieder komme es zu gemeinsamen Einsätzen – beispielsweise rücke der in Haina stationierte Rettungswagen häufig gemeinsam mit dem Bad Wildunger Notarzt aus. Die Mitarbeiter hätten die Veränderungen positiv aufgenommen, erläutert Neuhaus. Die Tatsache, dass die Schränke in den neuen Fahrzeugen komplett anders aufgebaut sind als bisher, derzeit aber auch noch vier ältere Fahrzeuge im Dienst seien, führe nicht zu Problemen. 2010 waren die ersten beiden Fahrzeuge mit dem neuen Beladungssystem in den DRK-Kreisverbänden Bad Wildungen und Korbach in Betrieb genommen worden. Jetzt folgten in Frankenberg die nächsten Rettungswagen. Drei weitere, alte Fahrzeuge werden 2013 ersetzt, sagt Neuhaus.

Künftig gibt es für alle Fahrzeuge eine einheitliche Grundausstattung, die nach dem jeweils gleichen Konzept in den Schränken der Wagen verstaut ist. „Es gibt nur positive Aspekte“, betont Neuhaus. Einheitlich ist auch die Aufschrift „Rettungsdienst Waldeck-Frankenberg“ mit dem Kreiswappen an den Türen.

Mehr lesen Sie in der  FZ vom  Mittwoch, 25. Januar


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