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Frankenberg

Kleinen Kindern eine Freude machen

Frankenberg (gl). Wer knapp bei Kasse ist, muss die Bescherung oftmals auf das Nötigste beschränken. Die Aktion „Kinder-Wünscheltruhe“ soll dies ändern.

Katharina und Charlotte begeistert eher der Zwieback, während sich Betreuerin Christina Hartmann, Martina Wiechens vom Kinderschutzbund, die neue Familienstadt-Managerin Silke Elzenbeck und Sabine Schicke vom Zwillingseltern-Stammtisch (von links) auf die Aktion „Kinder-Wünscheltruhe“ freuen.

© Malte Glotz

„Ich finde es super, dass die Eltern sich hier engagieren und für andere sorgen“, sagt die neue Frankenberger Familienstadt-Managerin Silke Elzenbeck. Sie spricht von der „Kinder-Wünscheltruhe“, veranstaltet vom Zwillingseltern-Stammtisch, vom Kinderschutzbund und dem Familienbüro der Stadt.

In den nächsten Tagen können Familien, die knapp bei Kasse sind, in dem kleinen Lädchen, in dem früher der Blumenladen Ernst war, Second-Hand-Schnäppchen für Weihnachten machen. Die Auswahl reicht von Bekleidung über Schulmaterial bis hin zu Spielzeug – vieles zeigt kaum Nutzungsspuren. „Es gibt keine festen Preise“, erklärt Martina Wiechens vom Kinderschutzbund, „die Kunden sollen zahlen, was sie können.“Sabine Schicke vom Zwillingseltern-Stammtisch erzählt, dass bis zur Eröffnung morgen früh noch viel zu tun sei: Regale aufbauen, Kleidung sortieren, alles einräumen. „Gerne hätten wir noch mehr ehrenamtliche Unterstützung“, sagt sie. Insbesondere sei es nicht einfach, durchgehend drei „Verkäuferinnen“ im Laden zu haben.

„Oft werden wir gefragt, warum wir das nicht regelmäßig machen“, sagt Wiechens: „Dafür fehlen uns Räume und Freiwillige, den Aufwand können wir nicht leisten.“ Auch zu Ostern gab es die „Kinder-Wünscheltruhe“, 2010 ist bereits das dritte Jahr mit einem derartigen Angebot – das nur möglich ist, weil der Zahnarzt Hermann Stahl die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. So können die Einnahmen aus der „Wünscheltruhe“ ebenfalls für einen guten Zweck genutzt werden: Sie gehen an den Kinderschutzbund, der sie im Frankenberger Land für bedürftige Kinder nutzt.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 24. November.


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