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Frankenberg: Johann-Strauß-Orchester aus Frankfurt begeistert beim Konzert der Kiwanis

Im Walzertakt tänzerisch ins Neue Jahr

Das Neujahrskonzert geriet zu einem kurzweiligen und tanzbaren Bildungsprogramm auf höchstem Niveau.

Sopranistin Ursula Ruperti wirbelte die nach der Pause ganz in rot über die Bühne. Das Johann-Strauß-Orchester aus Frankfurt begleitete sie.

© Armin Hennig
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Frankenberg. (ahi)  „Ich bin ja schon lange dabei, aber das war das beste Neujahrskonzert überhaupt!“ Das erklärte eine Zuhörerin, nachdem die letzten Takte des „Radetzky-Marsches“ in der Ederberglandhalle verklungen waren. Das Frankfurter Johann-Strauß-Orchester bot am Montag auf Einladung des Kiwanis-Clubs „Ederbergland“ eine gelungene Mischung aus Kompositionen, die unbedingt in ein Neujahrskonzert gehören, und Titeln, die immer wieder gern gehört werden –  erst recht, wenn sie im richtigen Zusammenhang erklingen.

Das war dank der hohen Spielkultur und der flotten Moderation von Dirigent Stefan Ottersbach gewährleistet. Er spannte den musikalischen Bogen dieses mal von „Radetzkymarsch“ aus dem Jahr 1848 bis zu einem „Bel Ami“ aus dem Jahr 1938 mit unverkennbarem Swing-Einschlag.

Die Ouvertüre zur „Fledermaus“ ist der Höhepunkt des „goldenen Zeitalters“ der Wiener Operette. Diesen Gipfel  nahm das Johann-Strauß-Orchester zur brillanten Einstimmung auf den Abend in Angriff und begeisterte die Zuhörer, zumal der junge Dirigent ein flottes Tempo vorgab.

Mit Adeles Arie „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ hatte die Sopranistin Ursula Ruperti eine reizende „Nahaufnahme“ aus der „Fledermaus“ geboten – genauer gesagt die vom Komponisten geforderte Portaitserie. Mit viel Bühnenflair bezauberte sie das Publikum. Mehr Magie gab es vor der Pause nur bei ihrem Duett mit Keith Ikaya-Purdy bei „Komm mit nach Varazdin“, dem vor Lebenslust schillernden Zweigesang zwischen der Gräfin Mariza und und ihrem vermeintlichen Verlobten Zsupan, an dessen Ende sich die beiden Liebenden inniglich umarmen.

Die Einnahmen dieses Konzerts kämen einmal mehr hilfsbedürftigen Kindern im Frankenberger Land zu Gute, erklärte der Kiwanis-Vorsitzende Klaus Kästner.

Mehr über das Neujahrskonzert lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe der WLZ-FZ.


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