Am Wochenende stand der Parkplatz auf der Wehrweide noch unter Wasser, am Dienstag waren dort schon wieder Spaziergänger unterwegs.
Der Parkplatz war zwar noch gesperrt, aber Fußgänger waren schon wieder auf der Wehrweide unterwegs.Ein Zusammenhang zwischen der Überschwemmung auf dem Wehrweide-Parkplatz und dem Betrieb des Wasserkraftwerks Niedermühle, dessen Abfluss in den Graben mündet, bestand laut Diplomingenieur Thorsten Röder, dem technischen Leiter der Frankenberger Energiegesellschaft, nicht. Durch den Abzweig vom Fluss zum Wasserkraftwerk würde nur eine relativ geringe Wassermenge fließen. Das Hochwasser resultiere vor allem aus dem hohen Wasserstand der Eder infolge der Schneeschmelze und der Niederschläge der vergangenen Tage, erklärte Röder. Auf die Pegelhöhe des Flusses habe die EGF beim Betrieb des Kraftwerkes keinen Einfluss.Die Überflutung der Wehrweide sei laut Wolfgang Danzeglocke, dem Sprecher der Stadt, nichts Ungewöhnliches. Es bestehe wohl auch keine Gefahr einer stärkeren Überschwemmung, sagte Danzeglocke, da die Schneeschmelze vorbei sei und das Hochwasser in der Eder bereits zurückgehe.
Zwei Tote und fünf Verletzte hat die Polizei im westfälischen Hamm in einer Wohnung entdeckt. Es sei wahrscheinlich, dass eine defekte Heizung die Familienmitglieder im Alter zwischen 7 und 57 Jahren vergiftet habe, berichtete die Polizei am Donnerstag. mehr