Robert Kreis lässt die Epoche der 1920/30er-Jahre mit Parodien und Persiflagen vorüberziehen.
Der Frankenberger Kulturring verspricht seinen Besuchern einen Abend voller Reminiszenzen an die 1920/30er-Jahre, deren Schellack-Platten-Produktionen Robert Kreis in seiner eigenen Version am Klavier darbietet. „Das frivole Grammophon“ heißt die Revue, mit der Kabarettist Robert Kreis am Freitag, 3. September, um 20 Uhr in der Ederberglandhalle zu hören ist. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist der aus Holland stammende Robert Kreis nun schon unterwegs mit seinen Solo- und Orchesterprogrammen in Kleinkunsttheatern sowie Konzerthäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zuletzt im Berliner Renaissance-Theater. Für seine kabarettistische Revue mit dem Titel „Das frivole Grammophon“ traf der charmante Chanson-Tausendsassa aus seinem Fundus an 3000 Schellack-Schätzen eine besonders amüsante Auswahl. Es geht um Sexualität, Erotik und Leidenschaft. Was heute in den Medien direkt und mit ungeheurer Plattheit daherkommt, verpackten die Texter und Komponisten von damals in einen frivolen, humorigen Mantel. Mit Parodien, Conférencen, Persiflagen und Couplets lässt Robert Kreis in seinem zweistündigen Programm „die herrliche Verrücktheit dieser Epoche in neuem Glanz entstehen“, wie der Kulturring verspricht.
Eine Klage will er vermeiden, die angebotene Pauschal-Entschädigung von 11.000 Euro hält er aber nicht in jedem Fall für angemessen: Anwalt Andreas Widmann vertritt deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffs, das vor einem Monat in Italien verunglückte. mehr