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Stadtrat Naumann lädt am 30. Januar zu Vortrag und Diskussionsrunde ein

Experte informiert über Rechtsradikale

Frankenberg (jos). Wie begegnet man Rechtsextremismus? Antworten auf diese Frage wollen Experten der Polizei und eines hessenweiten Beratungsnetzwerks bei einer Informationsveranstaltung in der Ederberglandhalle geben.

Symbol Springerstiefel: Nicht immer geben sich Neonazis so eindeutig zu erkennen. Zu einer Informationsveranstaltung über Rechtsradikalismus laden die Stadt Frankenberg und die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg ein.

© Archiv

 „Vorfälle mit rechtsextremem Hintergrund lösen häufig Unsicherheit, Unbehagen und Hilflosigkeit aus“, erklärt Stadtrat Willi Naumann in seiner Einladung zu der Informationsveranstaltung, die am Montag, 30. Januar, ab 19.30 Uhr in der Ederberglandhalle stattfindet. Die Begrüßung übernimmt der Leiter der  Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Hubertus Hannappel. Hauptreferent des Abends ist Dr. Reiner Becker. Er ist Landeskoordinator des Beratungsnetzwerks Hessen. Diesem Netzwerk gehören eine Vielzahl staatliche und nicht-staatliche Organisationen an. Sie bilden zugleich den Expertenpool des Netzwerks.

Koordiniert wird das Netzwerk durch die Landeskoordinierungsstelle, die an der Philipps-Universität Marburg angesiedelt ist. Das Beratungsnetzwerk Hessen wurde 2007 etabliert und berät seitdem hessenweit bei rechtsextremen, fremdenfeindlichen oder antisemitischen Vorkommnissen. Das Thema Rechtsextremismus sei wie kaum ein anderes vor allem von Aufregung geprägt, erklärt Stadtrat Naumann. Nicht selten würden nach Berichten über Rechtsradikalismus Forderungen nach Handeln in der Öffentlichkeit laut. „Oft bleibt es aber bei einer nur kurzfristigen Welle der Empörung“, erklärt Naumann. Rechtsextremismus bedürfe aber einer langfristigen Auseinandersetzung. „Nur selten lassen sich hier mit kurzfristigen Maßnahmen Lösungen finden.“

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Donnerstag, 19. Januar


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