Julia Hoeft näht die "Platzwunde" von Leonies Kuscheltier Hundi. Die Vierjährige muss dabei eine wichtige Aufgabe übernehmen: Sie muss die Pfote halten, damit ihr Kuscheltier ganz beruhigt sein kann.
Rund 300 Kinder hatten sich angemeldet und sich ausgedacht, unter welchen Krankheiten und Verletzungen ihre Tiere leiden. So realistisch wie möglich soll die Teddyklinik sein – und so hieß es auch für die Kinder und ihre kleinen Patienten nach der Anmeldung erst einmal: Warten. Schließlich nahmen sich die Studenten für jedes Kind rund 20 Minuten Zeit.
In dieser Zeit wird genau geklärt, was den Patienten fehlt: Fieber, Bauchweh, oder vielleicht sogar ein gebrochenes Bein? Die angehenden Mediziner untersuchen die Kuscheltiere genau, stellen Fragen zu Größe und Gewicht, zu Krankheitsverlauf und Allergien.
Auch ein Röntgen- und ein Ultraschallgerät stehen bereit. Dort können die „Teddydocs“ gemeinsam mit den Besitzern abklären, ob Beinchen und Arme gebrochen sind oder nur geprellt. Und wenn es ganz schlimm ist, steht sogar ein Operationssaal bereit, wo Platzwunden genäht und Herzen operiert werden können.
Und wenn die Behandlung abgeschlossen ist, begleiten die Studenten die Kinder in die Apotheke, wo angehende Pharmazeuten Salben für Prellungen, Grippemittel und Tees auf Rezept heraus.
Das Ziel der Teddyklinik ist es, Kindern spielerisch die Angst vorm Doktor und vor dem Krankenhaus zu nehmen.
Schirmherren sind Bürgermeister Christian Engelhardt und der DRK-Kreisvorsitzende Dr. Rolf Bluttner.
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