Freude über die Auszeichnung für den Ederhöhenpfad bei der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart (von links): Markus Bischof von der gleichnamigen Holzschindelmanufaktur, die die Schilder angefertigt hat, Silvia Fries von der Ederbergland Touristik, Dr. Armin Feulner vom Burgwal-Touristservice, Heinfried Horsel, der als Vize-Vorsitzender der Ederbergland Touristik die Urkunde entgegen genommen hat, und Thorsten Hoyer, der für die Konzeption und die Markierung des Ederhöhenpfades verantwortlich ist.
„Das Wanderwegenetz im Ederbergland kann sich durchaus mit anderen Regionen in Deutschland messen“, kommentiert die Geschäftsführerin der Ederbergland Touristik, Silvia Fries, die Auszeichnung des Ederhöhenpfads. Der Wanderweg verbindet den „Kellerwaldsteig“ und den „Urwaldsteig“. Der Ederhöhenpfad ist 63 Kilometer lang. Die Strecke ist mit einem weißen „E“ und blauem Wischer markiert und führt größtenteils entlang der Eder. In Frankenberg trifft der Ederhöhenpfad auf den Burgwaldpfad. Dieser verläuft zwischen Marburg und Frankenberg und ist vom Deutschen Wanderinstitut als „Traumroute“ ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung des Ederhöhenpfads gebe es nun acht zertifizierte Wanderwege allein im Ederbergland, erklärt Fries und ergänzt: „Nimmt man die Region Burgwald und den Edersee dazu sind es 21 Wege.“
Als stellvertretender Vorsitzender der Ederbergland Touristik nahm der Battenberger Bürgermeister Heinfried Horsel das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ bei der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart entgegen. Der Präsident des Deutschen Wanderverbandes, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, überreichte am Samstag insgesamt 15 entsprechende Urkunden. Sieben Wege bekommen das Zertifikat zum wiederholten Mal. „Das zeigt, dass das Projekt keine Eintagsfliege ist“, so der Präsident, „würden die Regionen davon nicht profitieren, würden sie sich den Aufwand einer wiederholten Bewertung sparen.“ Alle drei Jahre müssen die Wege erneut zertifiziert werden.
Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Beschaffenheit der Wege: Naturnahe Wege und Pfade sind laut Umfragen bei Wanderern sehr beliebt. Asphaltierte Wege oder gar Strecken auf oder neben befahrenen Straßen sind nicht erwünscht. Ebenfalls wichtig ist die Markierung der Wege. Hinzu kommen die kulturellen und natürlichen Schönheiten wie Aussichten, naturnahe Gewässer, gefällige Ortszenen und lokale Sehenswürdigkeiten. Die Umsetzung des Ederhöhenpfades wurde zum Teil finanziert mit Fördergeld aus dem LEADER-Programm der Europäischen Union.
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