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Frankenberg / Haina / Burgwald

Aufräumarbeiten nach Sturmtief "Xynthia"

Frankenberg/Haina/Burgwald (jos/apa/da). „Nicht so schlimm wie bei Kyrill“, lautete gestern die Bilanz der heimischen Forstämter. Am Sonntag hatte Sturmtief „Xynthia“ zahlreiche Bäume umgeknickt und entwurzelt.

Achtung, Baum fällt: Sicherheitshalber haben Forstarbeiter am Montagmorgen an mehreren Straßen weitere Bäume gefällt, die drohten, auf die Fahrbahn zu fallen. Unser Foto entstand an der Kreisstraße zwischen Mohnhausen und Oberholzhausen.

© jos

Der Sturm „Xynthia“ ist zwar vorbei – doch noch immer herrscht Lebensgefahr in den Wäldern. Erst in etwa zwei Wochen wird das Wandern, Spazierengehen, Radfahren oder Joggen im Wald wieder ungefährlich sein, sagte Manfred Albus, Leiter der Stiftungsforsten Kloster Haina. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist bis voraussichtlich Donnerstag, 4. März, komplett gesperrt. Alle geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt.

Priorität hatten am Montag die Verkehrsstraßen. Nachdem die Feuerwehren und die Mitarbeiter der Straßenmeisterei am Sonntagabend den Einsatz auf den von Wäldern umgebenen Straßen abgebrochen hatten, machten sich gestern Morgen Forstarbeiter daran, Bäume von den Straßen zu beseitigen. Auch die Straßenmeisterei rückte gegen 7 Uhr wieder aus. „Am Abend war es einfach zu gefährlich geworden. Wir haben die Straßen zuletzt nur noch gesperrt und sind nicht mehr in die Wälder hineingefahren“, berichtete Günther Ulrich, Chef der Frankenberger Straßenmeisterei.

Gegen 9 Uhr waren laut Ulrich alle Städte und Dörfer im Frankenberger Land wieder gut zu erreichen. Die Kreisstraße zwischen Haina und Battenhausen bleibt allerdings bis inklusive Montag voll gesperrt.

In den Stiftungsforsten Kloster Haina sei es größtenteils zu so genannten Einzelwürfen gekommen, sagte Manfred Albus, Leiter der Stiftungsforsten. Dieselbe Beobachtung machte Eberhard Normann, Leiter des Forstamtes Burgwald in Bottendorf. Im Bereich des Forstamts Frankenberg wurden die größten Schäden rund um Louisendorf registriert. Weniger dramatisch sei es im Oberen Edertal an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen gewesen, sagte Andreas Schmidt, Leiter des Frankenberger Forstamts. Genauere Zahlen liegen noch nicht vor.

Mehr lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Frankenberger Zeitung.


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