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Bottendorf

Mit Musik das Jubiläumsfest eröffnet - Video

Burgwald-Bottendorf. Nach tagelangem Regen schien pünktlich zum Auftakt des Jubiläumsfestes „750 Jahre Bottendorf/700 Jahre Wolkersdorf“ die Sonne. Im Festzelt sorgten die Bottendorfer am Mittwochabend für musikalische Sternstunden.

Freuen sich auf das Fest – von links: Ortsvorsteher Heinz Klem, Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch, Perbáls Bürgermeister Laszlo Varga und Gemeindepfarrer Reinhold Schott.

© Rouven Raatz

Alle musiktreibenden Vereine des Dorfes präsentierten sich beim feierlichen Festauftakt unter dem Motto „Musik aus Bottendorf“. Rund 300 Sänger und Instrumentalisten boten den rund 800 Zuhörern ein vielseitiges Programm, das Thomas Mandel vorbereitet hatte. Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Auftritt aller musikalischen Bottendorfer: Sie sangen das Heimatlied „Dü, Dü, Dü mei Heimatdärfche“, gedichtet von Hermann Cronau.
Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch hatte das Jubiläumsfest eröffnet. Da er bislang kein „Boddendärfer Platt“ beherrsche, hieß er die Gäste auf hochdeutsch, englisch, griechisch so-
wie ungarisch willkommen. Er erinnerte an die Eröffnung des Festjahres in der Silvesternacht und an den Kohlenmeiler im vergangenen Jahr. Der Höhepunkt des Jubiläumsfestes werde aber sicherlich der Sonntag mit dem stehenden und dem ziehenden Festzug. Koch stellte fest, dass ein so großes Fest die Bevölkerung zusammenschweiße. „Ich freue mich über diesen Heimatsinn, über diese Gemeinschaft, die hier in Bottendorf herrscht.“ Bottendorf habe eine wechselvolle Geschichte. Aber Bottendorf habe in all den Jahren seine Eigenheit bewahrt und „es ist bis auf den heutigen Tag das geblieben, was es schon den Vorfahren war: eine liebenswerte und lebenswerte Heimat.“
Und von dieser Heimat sang auch der Männergesangverein. Außerdem wirkten der Musikzug, der Posaunenchor, der Jugendposaunenchor, der Kirchenchor, der Chor der Landfrauen, der Frauenchor „Pro Musica“, der Tambourkorps Dotzlar und ein gemischter Chor aus der Burgwalder Partnergemeinde Perbál mit. Der ungarische Bürgermeister Laszlo Varga lobte die Gastgeber dafür, das historische Erbe des Dorfes zu bewahren. Er schenkte Ortsvorsteher Heinz Klem ein Holzbild mit dem Motiv eines Baumes, dessen Äste die Burgwalder Ortsteile symbolisieren sollten. „Wir haben viel Grund zu danken“, sagte Gemeindepfarrer Reinhold Schott in seinem Grußwort. Eine schöne Festwoche wünschte Ortsvorsteher Heinz Klem den Besuchern.

Eine Bildergalerie finden Sie hier.

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