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Nach Wohnhausbrand: Burgwalder Kollegen spenden für Allendorfer Familie Ritter

Metak bietet Mitarbeiter feste Stelle an

Burgwald (vk). Auch Mitarbeiter und Geschäftsleitung der Firma Metak unterstützen mit großer Hilfsbereitschaft die durch einen Brand obdachlos gewordene Allendorfer Großfamilie Ritter.

Metak-Chef Jonas Åkesson (links) überreichte dem mit seiner Großfamilie durch ein Brandunglück betroffenen Mitarbeiter Viktor Ritter (Zweiter von links) mit Sven Bornscheuer und Karl-Heinz Balz die Spenden der Kollegen und der Geschäftsleitung.

© vk

Firmenchef Jonas Åkesson, Verwaltungsleiter Sven Bornscheuer und der Betriebsratsvorsitzende Karl-Heinz Balz überreichten ihrem Mitarbeiter Viktor Ritter einen Scheck in Höhe von 3000 Euro.  Eine Hälfte des Betrages hatten Kollegen gespendet worden, die andere legte die Geschäftsleitung dazu. Außerdem übergab Bornscheuer eine Liste, in der Metak-Mitarbeiter der Familie Sachspenden  wie Möbel und Hausratsgegenstände anbieten, die bei Bedarf abgerufen werden können. Neben diesen Geschenken in Papierform erhielt Ritter auch eine Kiste mit Wurst- und Fleischwaren als Lebensmittel-Paket.

Die erfreulichste Nachricht für den 53-Jährigen aber lautete: Die kunststoffverarbeitende Firma übernimmt Viktor Ritter als festen Mitarbeiter. Der in Sibirien aufgewachsene Russlanddeutsche ist seit 2009 mit Unterbrechungen als Leiharbeiter bei Metak beschäftigt. Die Übernahme sei allerdings „schon vor dem Brand seines Wohnhauses geplant“ gewesen, betont Jonas Åkesson. Dennoch: „Als ich mit dieser Nachricht nach Hause kam, war die Freude riesengroß! Ich hatte nicht genug Worte“, berichtete Ritter, der Vater von 14 Kindern ist.

Die Gemeinde hatte der von dem Brand betroffene Großfamilie bis zur Wiederherstellung ihres Hauses ein Übergangsdomizil zur Verfügung gestellt – FZ berichtete. Inzwischen haben Viktor und seine Frau Lilia Ritter die Räume und die Küche provisorisch eingerichtet, wobei viele Nachbarn, Freunde und Spender halfen. „Die Kinder haben die Situation mittlerweile gut verkraftet“, sagt der Vater. „Wir blicken hoffnungsvoll in die Zukunft.“ 


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