Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service

Löhlbach

Mehr als 50 Gespannen begeistern Zuschauer beim Kutschkorso

Haina-Löhlbach (gf). Aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Thüringen waren die Teilnehmer des Kutschenkorsos in den Kellerwald gekommen. Sogar Gäste aus Amerika fuhren mit.

Manuela Figge und ihre Tochter wurden von ihrem Esel gezogen, der dafür eine extra Portion Karotten bekam.

© Foto: Gerd Faust
Lesezeichen setzen:


Mehrere Hundert Gäste kamen am Samstag ins Gewerbegebiet, um den großen Kutschenkorso zu erleben. Knapp 50 Gespanne waren zu bewundern. Gezeigt wurden Kutschgespanne mit zierlichen Shetlandponys bis hin zu kraftstrotzenden Kaltblütern. In schmuckvolles Geschirr gespannt zeigten die Tiere ihr Können. Für die Fahrten ist ein langes Training zwischen Pferdehalter und Vierbeiner notwendig. Dieses Können aus harter Trainingsarbeit zeigte auch Cornelia Döring, die gleich 4 Leinen in ihrer Hand hielt. Souverän führte sie die schwierige Tandemanspannung. Dabei liefen ihre beiden Welsch-Mountain Ponys Pit und Puck hintereinander, um die kleine Kutsche aus dem Jahr 1920 zu ziehen. Dieses Gefährt, dass in der Fachsprache auch Sulky genannt wird, war so verfallen, das Cornelia Döring zusammen mit ihrem Sohn einen Winter die Rarität mühevoll restaurierte. Eine historische Besonderheit war auch das Stadtcoupé von 1890, dass Dietmar Estor in zeitgemäßer Kleidung vorführte. Mit amerikanischen Fähnchen schmückten Heinz-Willi Bornscheuer und Ehefrau Sigrid ihre Kutsche. Schließlich fuhr ihre Verwandtschaft aus dem 9000 Kilometer entfernten Winconsin (USA) mit, für die die Fahrt ein Höhepunkt ihres Besuches in Deutschland war. Während die Kutschfahrer mit ihren Beisitzern eine 15 Kilometer lange Route durch das Wald- und Wiesenthal zwischen Löhlbach und Haina durchstreifte, gab es im Gewerbegebiet die Möglichkeit zur Stärkung bei Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen. Für die Bewirtung sorgte der Löhlbacher Tennisverein. Einige Löhlbacher hatten wieder alte Traktoren zur Schau gestellt. Unter diesen Oldtimern war auch ein Feuerwehrauto von 1934 aus Sachsenberg zu bestaunen. Außerdem hatten die Kinder ihren Spaß beim Basteln von Steckenpferden, die unter der Leitung von Sabine Ritter und Beate Sohn sowie einigen Helfern entstanden. Für den reibungslosen Ablauf des Tages sorgten die Familien von Rainer Wilhelmi und Meinhardt Möller. Am Abend wurde noch fröhlich gefeiert. Es spielte die Band Midlife-Crisis.


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige

WLZ-FZ bei facebook


Facebook

Anzeige

Lokale Nachrichten von Bürgerreportern

myheimat.de

Die lokale Mitmach-Plattform unserer Zeitung: Bürger berichten aus Ihrem Heimatort. Die besten Beiträge werden in Ihrer Zeitung abgedruckt. mehr


 

Buntes

Risse im Rumpf

Riesenärger für Airbus und Boeing

Foto: Die acht A380 bei der Lufthansa sind bisher nicht negativ aufgefallen.

Ist der Flugzeugbau zu komplex geworden? Beim Airbus A380 finden sich Risse in Tragflächenteilen, beim Langstreckenflugzeug „Dreamliner“ muss Boeing am Rumpf nachbessern. Auffällig ist: Alle großen Neuentwicklungen schafften es nur mit massiven Verzögerungen und teils milliardenschwerem Mehraufwand in die Luft. mehr

KommentareKommentar/e



Aktuelle Umfrage

Fünfte Jahreszeit nimmt Fahrt auf

Alaaf und Helau. Auch in Waldeck-Frankenberg wird dieser Tage kräftig Karneval gefeiert. Können Sie der Faschingszeit etwas abgewinnen?

Gesundheitsportal


Gesundheitsportal

Terminkalender




Leben in unserer Region

Leben in unserer Region

Die neue Serie der Waldeckischen Landeszeitung / Frankenberger Zeitung gemeinsam mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, sowie der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. mehr


 

Lokale Videos

Bilder, die (sich) bewegen

Mit den WLZ-FZ-Videos können Sie sich zu allen Bereichen informieren, egal ob es sich um Nachrichten aus aller Welt handelt, um das Neueste aus Korbach oder die Filmtrailer der aktuellen Kinowoche. Für jeden Geschmack ist mit Sicherheit etwas dabei. mehr