Wollen enger zusammenarbeiten, um den Tourismus auch in den ländlichen Mitgliedskommunen der Touristischen Arbeitsgemeinschaft zu stärken: Von links die Bürgermeister Björn Brede und Uwe Steuber und Geschäftsführer Reckhard Pfeil.
„Ich glaube, Herr Pfeil hat von Ihnen heute mehr gelernt als Sie von ihm“ – mit diesen Worten, gerichtet an die Gastgeber im Publikum, resümierte der Lichtenfelser Bürgermeister Uwe Steuber. Er hatte gemeinsam mit seinem Frankenauer Kollegen Björn Brede zu diesem Informationsabend eingeladen. Ziel war es, den Gastgebern aus den beiden Städten die Möglichkeiten aufzuzeigen, die die Touristische Arbeitsgemeinschaft (TAG) Gastgebern mit Ferienwohnungen bietet. Geschäftsführer Reckhard Pfeil stellte die Arbeit der TAG unter dem Schriftzug „Erlebnisregion Edersee“ detailliert vor, zu der sich Gemeinden zwischen Bad Zwesten und Lichtenfels zusammengeschlossen haben. Außerdem stellte Pfeil die Internetseite www.erlebisregion-edersee.de vor und erläuterte, wie sich Gäste darauf zurechtfinden können und welche Angebote die Seite vorhält. Außerdem warb Reckhard Pfeil für die Möglichkeit, an der Online-Buchung über die Homepage teilzunehmen. Nach Pfeils ausführlichem Vortrag gab es aber erst einmal Kritik von den Gastgebern – für viele von ihnen rechnet sich der Mindestbeitrag von 240 Euro für die Aufnahme in das Gastgeberverzeichnis und die Internetseite nicht. Sie wünschten sich stattdessen die Möglichkeit, lediglich in einer Tabelle aufgelistet zu werden. Pfeil bekam deutlich zu spüren, dass das Gastgeberklientel aus den Stadtgebieten von Lichtenfels und Frankenau ein anderes ist als in Bad Wildungen: Oft handelt es sich um sehr kleine Pensionen oder einzelne Ferienwohnungen für zwei Personen. Deshalb übten einige Anwesende Kritik daran, dass die Kosten für Ferienbetriebe mit einer kleinen Wohnung derselbe ist wie für Gastgeber mit mehreren Wohnungen. Mehrere Betreiber von Ferienwohnungen berichteten zudem, dass viele Gäste aus Sachsen in die Region kommen und baten um verstärkte Werbung in diesem Teil Deutschlands. Reckhard Pfeil versprach, diese Anregungen mitzunehmen und im Vorstand der TAG zu thematisieren.
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Kommentare
GG Verzeichnis Helga Ruckert – 23.08.10
Noch immer hat es keiner verstanden: Es liegt nicht nur am Preis, dass sich die kleinen Häuser nicht vertreten fühlen. Die TAG dient allein dazu, dass sich weiter vom See entfernte Orte über den Edersee vermarkten können. Bad Zwesten z.B. wollte man ja eigentlich gar nicht dabei haben - aber dann hätte es wohl keine Fördergelder gegeben...und die wollte man ja mitnehmen. Von wegen 3-Ebenen-Modell... Nordhessen, TAG, örtliche Ebene... Die TAG hat keinerlei logischen Zusammenhang. Ich fände Nordhessen, Waldecker Land, Örtliche Ebene sinnvoll. So denken die einzelnen TAG - Mitglieder vielleicht auch, aber können ja nicht ihre selbst gegründete und für gut befundene Institution in Frage stellen...Naja, die Zeit wirds bringen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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