Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service

Wiesenfeld

Chemie im Burgwalder Trinkwasser

Burgwald-Wiesenfeld (rou). Im Wiesenfelder Brunnen, der drei Ortsteile der Gemeinde Burgwald sowie die Gemeinde Allendorf mit Frischwasser versorgt, ist die Chemikalie Tetrachlorethan festgestellt worden.

Das Frischwasser aus dem Wiesenfelder Brunnen ist mit einer Chemikalie verunreinigt.

© Rouven Raatz

Das Trinkwasser aus dem Wiesenfelder Brunnen darf seit dem Jahr 2007 nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung nach Wiesenfeld, Birkenbringhausen, Burgwald sowie in die Gemeinde Allendorf gepumpt werden. Bei Untersuchungen wurden die in der Trinkwasserverordnung definierten Grenzwerte für Trichlorethen dreimal überschritten. Die Gemeinde beauftragte daraufhin mehrere Gutachten. Eines von vier Laboren hat inzwischen festgestellt, dass das Trichlorethen nur Ergebnis eines chemischen Prozesses von Tetrachlorethan ist. Und dieser Stoff gilt als hochgiftig. Er wurde früher als Lösungsmittel verwendet. Weil Wasserverunreinigungen durch die Chemikalie bislang unbekannt sind, muss Trinkwasser darauf nicht überprüft werden. Grenzwerte sind nicht definiert. Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes besteht aufgrund der festgestellten Menge kurzfristig keine akute Gefahr für Menschen. Die Gemeinde Allendorf wurde dennoch vom Netz genommen. Für die drei Burgwalder Ortsteile bereitet die Gemeinde eine Notversorgung vor. Sollte sich herausstellen, dass durch das Trinkwasser doch eine Gesundheitsgefahr für die Menschen ausgeht, wird auch der Wiesenfelder Brunnen vom Netz genommen.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Anzeige




Anzeige

WLZ-FZ bei facebook


Facebook

Anzeige




Anzeige

Aktuelle Umfrage

Praxisgebühr

Seit Wochen wird in der Politik darüber diskutiert, ob die Praxisgebühr für gesetzliche Krankenversicherte abgeschafft werden soll. Halten Sie die Gebühr, die pro Quartal zu zahlen ist, für sinnvoll?

Buntes

Emilia Romagna

Nachbeben erschüttern Norden Italiens

San Felice bei Modena.

Das Erdbebengebiet im Norden Italiens kommt nicht zur Ruhe. Auch in der Nacht zum Montag haben neue Erdstöße die Region Emilia Romagna erschüttert. Die beiden schwersten Nachbeben am frühen Montagmorgen erreichten eine Stärke von 3,7 und 3,6. mehr

KommentareKommentar/e



Lokale Nachrichten von Bürgerreportern

myheimat.de

Die lokale Mitmach-Plattform unserer Zeitung: Bürger berichten aus Ihrem Heimatort. Die besten Beiträge werden in Ihrer Zeitung abgedruckt. mehr


 

Gesundheitsportal


Gesundheitsportal

Terminkalender




Leben in unserer Region

Leben in unserer Region

Die Serie der Waldeckischen Landeszeitung / Frankenberger Zeitung gemeinsam mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, sowie der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. mehr