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Burgwald

„Burgwaldnarren“ entführen Publikum in die „Burgwaldklinik“

Burgwald. „Klatscht, tollt und lacht – die Show ist für euch gemacht,“ rief „Oberarzt“ Oliver Löw den rund 300 Gästen bei der großen Prunksitzung der „Burgwaldnarren“ am Samstagabend im Dorfgemeinschafshaus zu. Mit viel Gesang, Tanz und pfiffigen Reden boten rund 70 Aktive einen Einblick in den Alltag der „Burgwaldklinik“. 

Die Tanzgruppe „Wild Flames“ unter der Regie von Uschi Bornscheuer und Renate Lange präsentierte sich beim Showprogramm der „Burgwaldnarren“ in der Rolle der Physiotherapeuten.Foto: Frank Seumer

Mit einer klassischen Büttenrede und vielen Seitenhieben auf die Politik eröffnete der „Macher“ des Burgwalder Karnevals, Hans-Jürgen Löw, das gut dreistündige Programm.

Die „Burgwaldspatzen“  sangen mit Karl-Heinz Bornscheuer und Doris Lerch ein Begrüßungslied. „Alles fertig zur OP?“ So lautete das Startsignal vor der Visite von „Professor“ Löw. Andrea Ayora-Escandell stimmte im Krankenbett viele Lieder an. Musikalisch präsentierten sich auch die „Burgwaldspatzen“ als „Sanitäter“ beim Steifzug durch die Klinikabteilungen. Viel Applaus ernteten die jüngsten Karnevalisten Verena Löw und Michelle Reuter für ihr Zwiegespräch als Virus und Erreger. Lockere Sprüche hatten auch Charly Wendt als Viagra-Tablette, Uwe Seemann als Abführmittel und „Bettpfanne“ Sabrina Schmidt drauf. Der „eingebildete Kranke“ Siggi Nakowsky beschimpfte in Büttenredenmanier die Ärzte und beklagte eine Reihe von Krankheiten. In einem Pausengespräch zweiter Krankenschwestern zogen Miriam Spiel und Colette Patzer über Männer her. Der Arzt für Naturheilkunde Hermi Porsch lieferte sich mit der „Patientin“ Hans-Jürgen Löw aus Wiesenfeld ein deftiges Zwiegespräch.

Höhepunkte des Programms bildeten die Auftritte der fünf Tanzgruppen. 

Zum ersten Mal in der Geschichte der „Burgwaldnarren“ gabs den Orden der Förderation Europäischer Narren in Brillant:  Hans-Jürgen Löw feierte sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Weitere Auszeichnungen gingen an Uwe Seemann und Petra Löw, die sich den Jahresorden „Narr von Europa“ freuten. 

Mehr in der Printausgabe der FZ.


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