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3. Tag der offenen Gärten in Waldeck-Frankenberg

"Ist die reinste Augenweide"

Zwei Tage lang standen 33 Gärten in Waldeck-Frankenberg Besuchern offen – und die nutzten, gut gelaunt, vor allem den Sonntag für Ausflüge in fremde Oasen.

Malerei, Farben und Ausblick – all das war im Garten von Anna und Hermann Emmerich in Bad Wildungen zu bewundern. Ihre prächtig blühende Oase war der einzige Garten in der Badestadt, der zum Tagderoffenen Tür geöffnet hatte. 

© Matthias Schuldt

Waldeck-Frankenberg (md). Auch wenn Rosen und Sommerflieder aufgrund des langen und harten Winters an vielen Orten noch nicht blühten und die Gartenbesitzer darüber etwas traurig waren – die Tausende von Besuchern am TagderoffenenGärten ließen sich davon gar nicht stören und genossen die privaten Oasen, die ihre Gartenbesitzer freundlich für Besucher geöffnet hatten. Selbst Regen und Kälte am Samstagnachmittag konnten viele nicht davon abhalten, den einen oder anderen Garten aufzusuchen – Regenschirme boten Abhilfe. „Menschen, die Freude am Garten haben, sind eine besondere Spezies, die bleiben auch bei Regen gelassen“, sagte Gartenbesitzerin Gerlinde Kopecky-Pelzetter (Louisendorf). Karin und Günther Paul (Wellen) stellten kurzerhand Regenschirme zur Verfügung – und so herrschte in manchem Garten auch bei Regen ein stetiges Kommen und Gehen. Doch besonders viele Gartenfreunde nutzten am sonnigen Sonntag die Gelegenheit, einen Blick in fremde Oasen zu werfen – die alle unterschiedlich waren: Von liebevoll gepflegten Kräutergärten bis hin zu Stadtoasen und Bauerngärten, von Wasser- bis hin zu Staudengärten reichte die Bandbreite, von edel über natürlich bis bunt waren die Gärten gestaltet. Und die Vielfältigkeit war wieder ein Punkt, über den sich die Gartenbesucher untereinander trefflich austauschten.

Vor allem im Süden des Landkreises hatten die Garteninteressierten kurze Wege, und so waren besonders dort viele unterwegs. Mancherorts, wie in Louisendorf, wurde auch Programm geboten, und Parkplätze waren außerhalb des Ortes vorgehalten. Gäste auch von außerhalb des Landkreises warfen Blicke in die Gärten – sie kamen aus Marburg, Kassel, dem Hochsauerlandkreis, selbst aus Hamburg und Berlin. In Haine, wo drei Gärten geöffnet hatten, kam es zwischenzeitlich zu kleinen Verkehrsstaus. In den Haine-Gärten wurden am Samstag über 600 und am Sonntag mehr als 1500 Gäste gezählt.

Mit Interesse und freundlichem Verlauf des 3. Tags deroffenenGärten waren Gartenbesitzer wie Organisatoren „sehr zufrieden“.


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