Am Grenzstein an der Fürstenkirche (v.l.): Volker Weickert, Walter Trotte (beide Sportverein Immighausen), Gerhard Eierdanz (Sportverein Fürstenberg), Gerhard Völkel (Immighausen), Rainer Weishaar von Hessen-Forst, Maria Seebold vom Heimat- und Verkehrsverein, Grenzstein-Obmann Friedrich Hoffmann und Pfarrer Klaus Nobiling.
Lichtenfels-Fürstenberg. Wo fängt es an, wo hört es auf? Dreiländereck im Vennental? Wie war das denn damals? Fragen über Fragen. Auf die Suche nach den Antworten können sich Groß und Klein am Sonntag von 10 bis 16 Uhr unter dem Motto „Grenzerfahrungen“ in der Fürstenberger Gemarkung begeben.
Auftakt mit Gottesdienst ist um 10 Uhr in der Ruine der Fürstenkirche. Die Überreste des Gotteshauses sind heute nur noch als Erdwälle zu erkennen. Schilder weisen den Weg zur Fürstenkirche, die zwischen Fürstenberg und Buchenberg im Wald liegt.
Der Grenzbegang, hinter dem sich gleichzeitig eine naturkundliche und historische Wanderung verbirgt, beginnt im Anschluss um 11 Uhr an der Kreisstraße Fürstenberg–Buchenberg unterhalb des Schellteichs. Gegen 13 Uhr ist eine Mittagsrast am Dreiländereck im Vennental geplant. Die Wanderung endet gegen 16 Uhr am Sportlerheim des Sportvereins Fürstenberg.
Viele helfende Hände haben den erlebnisreichen Tag mit vorbereitet: Neben den Sportvereinen Fürstenberg und Immighausen sitzen der Heimat- und Verkehrsverein Fürstenberg, der Waldeckische Geschichtsverein/Ortsgruppe Lichtenfels, das Forstamt Vöhl und die evangelische Kirchengemeinde mit im Boot.
Mit der Aktion geht das Pilotprojekt „Sport bewegt Familien – grenzenlos in Lichtenfels“, das im Juli seinen Anfang in Münden nahm, in seine achte Runde. Die Aktion bietet noch bis Ende September viel Programm in den Ortsteilen der Stadt Lichtenfels: Der Fachdienst Sport des Landkreises Waldeck-Frankenberg, der Landessportbund Hessen, die Stadt Lichtenfels sowie viele Sportvereine und Institutionen haben ein Programm für insgesamt elf Aktionstage zusammengestellt – und so eben auch die Vereine in Fürstenberg.
Über vier Jahrhunderte schmückten sich königliche Häupter mit dem Edelstein: Zuletzt die letzte deutsche Kaiserin Auguste Victoria. Jetzt wurde der millionenschwere und geschichtsträchtige Diamant in Tropfenform mit Doppelrosenschliff versteigert. mehr