Maren und Jan bestaunen Mama und Papa im Ring: Familie Schneider reiste bei der Olympiade einmal um die Welt.
Von Theresa Demski
Lichtenfels-Goddelsheim. Maren und Jan stehen staunend am Spielfeldrand: Die Spielstation „Asien“ bewältigen Mama und Papa allein. In Sumo-Ringer-Kostümen treten die beiden gegeneinander an und zeigen vollen Einsatz – sehr zur Freude der Kinder. Zur Belohnung gibt es am Ende einen Stempel und lauten Applaus.
Familie Schneider ist eine von vielen Familien und Teams, die am Samstag bei der Familiade auf dem Goddelsheimer Sportplatz eine kleine Weltreise unternehmen – längst gibt es bei der Aktion viele gern gesehene Stammgäste. Zehn Stationen haben die fleißigen Mitarbeiter vom Fachdienst Sport mit Unterstützung der Goddelsheimer aufgebaut und jede erzählt eine Geschichte aus der Welt.
In Amerika schlüpfen die Kinder in Cowboykostüme und schwingen sich in den Sattel. In Alaska werden Volleybälle flugs in Schneebälle verwandelt und geworfen. Beim Eisschollenlauf müssen Kinder und Erwachsene ihr sportliches Talent ebenso beweisen wie ihr Können beim Puzzlen. Voller Körpereinsatz ist unterdessen beim Lumpenfußball gefragt, der an das bescheidene Spielzeug von Straßenkinder in Afrika erinnern soll. Auch beim Felgentreiben wird aus alten Reifen wertvolles Spielmaterial.
Nebenan messen sich Mütter und Töchter, Opas und Enkel und Väter mit ihren Söhnen beim Dreibeinlauf in Gummistiefeln – die sollen an den verregneten Sommer in Deutschland erinnern. Von dem bleiben die einsatzfreudigen Familien am Samstag aber verschont.
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